Amerikaner lieben große und zweckmäßige Autos, auf einen schönen Innenraum legen sie dabei eher wenig Wert. So war denn auch der Kompakt-SUV Jeep Patriot bei seinem Marktstart im Jahr 2006 ein kantiges Allradgefährt mit ebenfalls kantigem Inhalt. Für das neue Modelljahr ist nun die Innenausstattung bereits in der Basisversion weitaus gefälliger und eleganter gestaltet worden. Die Preisliste startet bei 25 290 Euro.
Eckige Formen im Cockpit und ein insgesamt schlichtes, zurückhaltendes Design mit vielen Ablagemöglichkeiten haben bislang im Patriot das Betrachterauge erfreut. Praktisch, eckig, gut - das Gesamtkonzept des Patriot war stimmig. Jetzt lockern runde Lüftungsdüsen mit verchromten Zierrändern und eine edlere Oberfläche das ehemals strenge Cockpit auf und lassen alles etwas weicher wirken.
Gab es zuvor aufgepolsterte Türauflagen, Armlehnen und Mittelarmlehnen gegen Aufpreis, so ist die jetzige Version bereits serienmäßig mit weicheren Kunststoffpolstern an diesen Ablageflächen aufgerüstet. Die Mittelarmlehne verbirgt unter sich ein gleich zweigeteiltes Ablagefach, ein flaches unter der Deckeloberfläche, ein weitaus geräumigeres unter dem Lehnendeckel.
Eine weitere Neuheit ist das Multimedia-System mit Navigationsfunktion, 30 GB großer Festplatte und einem iPod-Anschluss, der im Handschuhfach verborgen liegt. Das System wird über einen Touchscreen bedient.
Eine zusätzliche Dämmung im Fußbodenbelag reduziert ab sofort die Motorengeräusche. Doch das satte, Jeep-typische Brummen beim Beschleunigen ist nach wie vor vernehmbar. Gut so, denn trotz des Innenraum-Face-Lifts mit weichgezeichneten, dem europäischeren Geschmack angepassten Formen darf das Fahrgefühl des kräftigen und robusten Allrad-Amerikaners doch gerne erhalten bleiben. Renate Freiling/mid
Dienstag März 10
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