Mit einer Insolvenz des angeschlagenen Opel-Mutterkonzerns General Motors rechnet Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. In diesem Fall sei ein Modell denkbar, bei dem die GM-Anteile an Opel vorübergehend einem Treuhänder übergeben werden. Dieser würde die Interessen von Gläubigern und Schuldnern wahren.
"Gleichzeitig könnte ein Bankenkonsortium dem Unternehmen in dieser Zeit Überbrückungshilfen gewähren", sagte er gegenüber dem Magazin "Spiegel". So wäre der Bestand der Firma gesichert, bis eine endgültige Einigung herbeigeführt worden ist. Eine Beteiligung des Staates an Opel lehnte Guttenberg erneut ab.
Laut dem Magazin gehen Regierungsexperten gegenwärtig davon aus, dass Fiat beim Opel-Einstieg die besseren Karten hat. Schließlich sei das Unternehmen dank seiner Verbindungen ins US-Finanzministerium, schon bei Chrysler zum Zuge gekommen.
Sonntag Mai 10
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