Skurrile Amerikaner im neuen Look
Freitag Januar 12
Dodge Nitro und Jeep Compass sind Autos für Individualisten. Dank Startech treten die beiden Amerikaner noch eigenständiger auf.
Dass sie keinen Mut zum Risiko haben, kann man den Designern von Dodge Nitro und Jeep Compass bestimmt nicht vorwerfen. Mit ihren extravaganten Blechkleidern ragen die neuen Offroader aus der breiten SUV-Masse heraus. Erst recht, wenn sich Tuner Startech um die Amis aus dem DaimlerChrysler-Konzern gekümmert hat. Auf der Essen Motor Show 2006 haben die veredelten SUVs als Design-Studie ihre Weltpremiere gefeiert.
Den Charakterkopf des Nitro gestalten die Startech-Designer mittels einer Frontschürze noch markanter. Zwischen den Radhäusern installieren sie ein Seitenschweller-Paar, das den pummeligen Allradler optisch tiefer und gestreckter wirken lassen. Das Heck gestaltet der Tuner ebenfalls mit einer Schürze um, in deren maßgeschneiderten Ausschnitten die beiden Endrohre der Edelstahl-Auspuffanlage beheimatet sind.
Räder passend zum massigen Erscheinungsbild
Zum massigen Erscheinungsbild des Dodge Nitro passen die Monoblock IV-Leichtmetallräder im 20-Zoll-Format. Die einteiligen Fünfspeichenräder sind jeweils neun Zoll breit und werden rundum mit Reifen der Dimension 265/45 R 20 bestückt.
Auch der im Serienzustand eher triste Innenraum bleibt nicht unangetastet, Startech spendiert sogar sein "Lifestyle Interieur Upgrade"-Paket. Sportlichen Look durch poliertes Aluminium gibt es in Form von Türpins, Schalthebel und Pedalerie. Auf Kundenwunsch entstehen in der hauseigenen Sattlerei zudem Volllederausstattungen in allen Farben und Designs.
Seine SD3-Leistungssteigerung für Dieselmotoren bietet Startech für beide Autos an. Kein Wunder, werden doch sowohl der Nitro als auch der Compass vom gleichen Triebwerk befeuert. Der Tuner macht dem ab Werk 140 PS starken Selbstzünder mit einem Zusatzmodul Beine, das laut Startech jede Dodge-Werkstatt in nur 30 Minuten installieren kann. Die neue Spitzenleistung beträgt dann 180 PS. Das maximale Drehmoment wächst auf 360 Newtonmetern und liegt zwischen 1.750 und 2.500 Umdrehungen an.
Ähnlich wie beim Dodge bahnen sich die Abgase des Compass ihren Weg durch eine Sport-Auspuffanlage aus Edelstahl, um schließlich durch zwei große Chrom-Endrohre ins Nirwana zu entschwinden. Das Abgassystem passt übrigens auch bei der weiteren Motorvariante, einem 2,4-Liter-Vierzylinder.
Umfangreiche Designretuschen
Das Compass-Gesicht modifiziert Startech mit einem kompletten Frontteil um. Schweller in Trittbrettform werten die Seitenansicht auf. In den Heckstoßfänger integrieren die Designer aus dem Ruhrpott ein Ansatzteil, das Aussparungen für die beiden Auspuff-Endrohre beinhaltet.
Wie beim Nitro greift der Tuner auch beim Jeep auf seine Monoblock IV-Felgen im 9 x 20-Zoll-Format zurück. Allerdings weicht die Reifengröße (245/35 R 20) leicht vom Konzernbruder ab. Ein Grund dafür dürfte die Tieferlegung sein, welche die Karosserie mittels progressiver Fahrwerksfedern um etwa 30 Millimeter absenkt. Das soll - auch dank des deutlich tieferen Schwerpunktes - für ein deutlich agileres Handling und mehr Fahrsicherheit sorgen.
Wie beim Nitro bietet Startech auch für den Compass zahlreiche Innenraum-Accessoires - inklusive des "Lifestyle Interieur Upgrade"-Stylings - an.
Die genauen Preise für die beiden Zubehör-Pakete stehen noch nicht fest.
Weitere Fotos