Einen Verlust von 233,7 Milliarden Yen verbucht der Automobilhersteller Nissan für das am 31. März beendete Geschäftsjahr 2008. Das Minus von umgerechnet 1,62 Milliarden Euro lag jedoch unter den noch pessimistischeren Unternehmenserwartungen. Grund für das schlechte Ergebnis ist neben der weltweiten Wirtschaftskrise auch der starke Yen, der japanische Autos im Ausland teurer macht. Der weltweite Fahrzeugabsatz von Nissan ist in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,5 Prozent auf 3,4 Millionen Einheiten gesunken. Im laufenden Geschäftsjahr sollen neue Modelle wie der Kleinstwagen Pixo für Europa, der Geländewagen Patrol für den Nahen Osten sowie das Nutzfahrzeug NV200 für Besserung sorgen. Trotzdem rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Verlust von 1,36 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr.
Dienstag Mai 12
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