- durchzugsstarker V6-Motor |
- dürfte gern kerniger klingen |
- im Alltag sehr komfortabel |
- für einen echten Sportwagen zu weich |
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer |
- relativ wenige Ablagen für Utensilien |
- gute Serienausstattung beim V6 |
- teure Extras |
Neue Lederausstattung
Impuls heißt eine neue Lederausstattung, die dem Roadster vorbehalten ist und das Interieur gegen Aufpreis aufwertet. Unter anderem sind die Sitze und die Türen mit hellem, madrasbraunen Leder verkleidet. Das Lenkrad und die Armaturentafel tragen das Naturmaterial in Schwarz und mit farbig abgesetzten Nähten. Das wirkt nicht nur elegant, sondern fühlt sich auch gut an. Für die Utensilien des Alltags wie Sonnenbrille oder Handy gibts in den Türen zwei Staufächer. Wer mehr Platz für Krimskrams braucht, sollte das optionale Ablagenpaket bestellen. Es umfasst drei Netze und Fächer unter den Sitzen und in der Rückwand.
Dachöffnung per Knopfdruck
Obwohl sich der Innenraum kaum vom Coupé unterscheidet, gibt es eine gravierende Besonderheit: Ein kleiner Knopf in der Mittelkonsole gibt uns den Auftakt fürs Frischluft-Vergnügen. Nur zwölf Sekunden dauert es, bis der Wetterschutz sich Z-förmig gefaltet hat und samt beheizbarer Glasscheibe verschwunden ist. Das kann bis etwa 50 km/h geschehen und ermöglicht so ein spontanes Öffnen und Schließen. Diese Dach-Automatik ist beim V6-TT übrigens serienmäßig an Bord.
Elektrisches Windschott
Wer offen fährt, wird nur moderat von Zugluft belästigt. Ein kleines Netzwindschott zwischen den Sitzen kann elektrisch ein- und ausgefahren werden, um den Wind noch besser außen vorzulassen. Geschlossen ist es innen recht leise, da eine zusätzliche Akustikmatte unter dem Dachhimmel bei der Variante mit Automatik-Verdecköffnung für viel Ruhe im Innenraum sorgt.
Kofferraumvolumen bleibt gleich
Das Kofferraumvolumen ändert sich durch das Öffnen des Verdecks übrigens nicht, es bleibt bei 250 Litern. Der Deckel öffnet nur auf Knopfdruck an der Fernbedienung oder vom Innenraum aus, das ist ein wenig gewöhungsbedürftig. Doch auch praktische Eigenschaften gibt es: Um den Stauraum noch besser nutzen zu können, wird gegen Aufpreis eine Ski-Durchladeeinrichtung angeboten.
Vier- und Sechszylindermotor
Wie das Coupé, so wird auch der Roadster in zwei Motorisierungen angeboten: Dem unter anderem aus dem Golf GTI der Konzern-Schwester VW bekannten Zweiliter-TSFI mit 200 PS und dem 250 PS starken 3,2-Liter-V6. Der von uns getestete Sechszylindermotor setzt den Zweisitzer anstrittsstark in Bewegung, dürfte aber beim Tritt aufs Pedal gern spontaner reagieren. Der Motor hat zwar einen kernigen Sound, für einen Sportwagen wie den TT Roadster würde man sich ein noch bissigeres Geräusch aus Richtung Auspuff wünschen. Nichts auszusetzen gibt es an der Sechsgang-Schaltung unseres Testwagens: Die Gänge flutschen knackig und auf kurzen Wegen exakt dorthin, wo man sie haben will. Und auch die Fahrleistungen können sich sehen lassen: In 6,1 Sekunden gehts bis Tempo 100, erst bei 250 km/h wird abgeregelt.
Fahrwerk: Kompromiss aus Komfort und Sport
Das Fahrwerk des TT Roadster ist wie bereits beim Coupé ein Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung arbeitet direkt und erlaubt, den TT exakt und spaßbringend um Biegungen zu zirkeln. Unser Testwagen lag dabei satt auf dem Asphalt und fiel durch erstaunlich wenige Wankbewegungen auf. Dieser Umstand ist unter anderem dem optionalen Magnetic-Ride-System zu verdanken: Es steuert die Dämpfer einzeln an und ändert in Sekundenbruchteilen die Kennlinie. Auf Knopfdruck wird der Unterbau zudem straffer, aber nicht bretthart. Der serienmäßige Allradantrieb quattro tut ein Übriges für ein nahezu neutrales Kurvenverhalten.
Ab 33.800 Euro
Der TT Roadster als 2.0 TFSI ist ab 33.800 Euro zu haben, der von uns gefahrene 3.2 quattro kostet 43.800 Euro. Die Varianten mit S tronic sind jeweils 2.150 Euro teurer. Zum Vergleich noch das Coupé: Der 2.0 TFSI ist für 32.750 Euro erhältlich, der V6 steht mit 40.950 Euro in der Liste.
(hd)
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