Klapptische an den Rücklehnen
Dass der XL vor allem für Familien konzipiert und gedacht wurde, zeigt sich bei der Innenraumgestaltung: An den Rückenlehnen der Vordersitze gibt es Klapptische für Spielzeug oder Maluntensilien. Der Fond lässt sich mit nur wenigen Handgriffen umgestalten und damit verschiedenen Bedürfnissen anpassen. Die Rückbank kann, wie beim Altea, um 14 Zentimeter nach vorn verschoben werden. Anderes als beim kurzen Bruder lässt sie sich zusätzlich um zwei Zentimeter nach hinten bewegen: Davon profitiert entweder die Kniefreiheit der Reisenden in zweiter Reihe, oder das Kofferraumvolumen.
XL schluckt mehr Gepäck als der Kurze
In der Normalkonfiguration fasst das XL-Gepäckabteil 532 Liter. Das sind 123 Liter mehr als beim normalen Altea, der nur 409 Liter schluckt. Nach Vorschieben der Sitzbank werden es immerhin 635 Liter. Wer zu zweit reist, kann auch die Lehnen im Verhältnis zwei zu drei nach vorn klappen. Die Sitzfläche senkt sich ein Stück nach unten, sodass eine relativ ebene Ladefläche entsteht. Das Stauvolumen beträgt in dieser Konstellation immerhin 1.604 Liter. Eine hohe Ladekante stört allerdings etwas beim Be- und Entladen.
Funktionales Cockpit
Fahrer- und Beifahrer werden auf bequemen Sitzen platziert, die guten Seitenhalt bieten. Die Position ist leicht erhöht und bietet einen guten Überblick, der nur durch die breiten A-Säulen geschmälert wird. Die kleinen Dreiecksfenster in den Säulen verbessern die Seitensicht nicht grundlegend. Das Cockpit ist funktional gestaltet und recht stimmig eingerichtet. Nur die Einfassungen der drei großen Rundinstrumente wirken etwas weniger wertig. Auffällig: Der Drehzahlmesser befindet sich wie bei den Porsche-Sportwagen in der Mitte hinter dem Lenkrad, der Tacho ist rechts daneben positioniert und startet den Lauf seiner Nadel wie ein Motorsport-Auto aus einer senkrechten Position.