Lorinser: Genfer Kollektion

Der Genfer Autosalon bietet nicht nur Herstellern, sondern auch Tunern die perfekte Bühne, um ihre Produkte im rechten Licht zu präsentieren. Beispiel Lorinser: Die Schwaben haben in Genf vom Smart Cabrio bis zum Highspeed-Renner Nardo3 alles im Gepäck.

Zum 78. Mal trifft sich die internationale Fahrzeugindustrie beim Genfer Autosalon (6. bis 16. März), um auf rund zehn Hektar Ausstellungsfläche ihre Neuheiten zu präsentieren. Auch der traditionsreiche Mercedes-Veredler ist am Genfer See vor Ort und zeigt einen Querschnitt aus seiner Modellpalette.

Dabei debütiert das getunte T-Modell der neuen Mercedes C-Klasse. Dank Lorinsers Dieselmodul (1.486 Euro) leistet der ausgestellte C 320 CDI stramme 261 PS - 37 mehr als das Serienpendant. Zudem erregt der ansonsten eher brave Kombi durch sein umfangreiches Aerodynamikpaket und seine silbernen Felgen (19-Zöller im RSK 6-Design; 6.350 Euro für den Komplettradsatz) Aufsehen.

Kein Rad wie das andere

Dass Lorinser in punkto Felgen recht kreativ ist, beweist der in Genf vorgestellte S 500 L. Auf der einen Fahrzeugseite trägt der Luxusliner ebenfalls die RSK 6-Felge, allerdings im 21 Zoll-Format und schwarzem Finish. Kostenpunkt des Komplettradsatzes dieser Felgenvariante: 8.110 Euro Auf der anderen Seite steht die veredelte S-Klasse auf Rädern im RS 9-Design. Ursprünglich für SUVs in 22 Zoll entwickelt, steht die Felge nun auch ein oder zwei Nummern kleiner für weitere Mercedes-Modelle zur Verfügung. Im 21-Zoll-Format schlägt diese Variante als Komplettradsatz mit 5.320 Euro zu Buche. Doch der S 500 L hat nicht nur neues Schuhwerk zu bieten: Das Showfahrzeug verfügt neben dem obligatorischen Aerodynamikpaket über die 12.721 Euro teure Leistungssteigerung L 55 GS. Diese steigert die Leistung um 47 auf 435 PS und das maximale Drehmoment um 40 auf 570 Newtonmeter. Zudem hebt Lorinser die Topspeed-Beschränkung auf; die Limousine darf nun 280 km/h rennen.

Ebenfalls in Genf zu sehen: Der in Winnenden veredelte Mercedes GL 420 CDI. Dessen Leistung hat Lorinser von 306 auf 335 PS gesteigert, der Drehmomentzuwachs beträgt 90 Newtonmeter (790 statt 700). Kostenpunkt: 2.368 Euro. Auch hier hat der Veredler die RS 9-Felge montiert, allerdings in 22 Zoll (5.890 Euro pro Komplettradsatz).

Die Schnellsten ihrer Klasse

Ein weiteres Highlight des schwäbischen Genf-Auftritts: der Nardo3. Auf Basis des SL 65 AMG hat Lorinser einen 195.790 Euro teuren Luxusrenner kreiert, der es motorisch faustdick unter der Haube hat: 660 PS und - elektronisch begrenzte - 1.013 Newtonmeter haben den Boliden beim letzten Nardo Highspeedevent auf beachtliche 325 km/h beschleunigt. Kostenpunkt?

Von 325 km/h ist das in Genf präsentierte Smart Fortwo Cabrio zwar weit entfernt, doch 180 km/h sind für einen Smart wahrlich kein schlechter Wert. Möglich macht das eine Leistungssteigerung, die aus dem ab Werk 84 PS starken Dreizylinder-Turbomotörchen weitere 20 Pferdestärken herauskitzelt. Um Platz für den 17 Zoll-Radsatz namens "Speedy" - hinten mit 245er Reifen - zu schaffen, kleidet Lorinser den Autozwerg mit einem Breitbau-Bodykit neu ein. Ein teurer Spaß; das Komplettfahrzeug kostet 25.568 Euro.

Donnerstag Februar 14

Messegirls: Genfer Autosalon 2009

Messegirls Genfer Autosalon 2009

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