Montag April 14
Vor der neuen Fahrradsaison muss sich der Velofreund entscheiden: Noch einmal mit dem bewährten, aber irgendwie in die Jahre gekommenen Rad den Asphalt unter die Reifen nehmen, oder doch lieber gleich ein neues Rad kaufen? Dem Schweizer Fahrrad-Philosphen Butch Grady fällt die Antwort leicht: "Pimpen Sie ihr altes Velo, bevor Sie sich ein neues Billigrad in den Keller stellen. Das ist die nachhaltigere Variante, und bessere Technik bekommen Sie obendrein."In der Tat reichen meist überschaubare Investitionen, um den betagten Drahtesel wieder aufzufrischen. Rund anderthalb Stunden und ein finanzieller Einsatz in Höhe von knapp 50 Euro sind genug, um ohne Quietschen komfortabel und pannensicher die Freiheit auf zwei Rädern zu genießen. Den Glanz und die Ruhe bringt ein Pflegeset aus Zweiradreiniger, Glanz- und Kettenspray, der beim Spezialisten gut 20 Euro kostet.
Fahrradreifen werden mit der Zeit mürbe und sind dann besonders anfällig für Pannen. Auch wenn das Profil noch einen vertrauenswürdigen Eindruck macht, können alte Reifen bereits reißen, wenn sie mit hohem Druck aufgepumpt werden. Pannen lassen sich vermeiden, wenn man den Reifen auf den empfohlenen Druck bringt und zusätzlich eine Pannenschutzflüssigkeit nutzt, die im Fachhandel um die zehn Euro kostet. Die Flüssigkeit wird auf Vorder- und Hinterreifen verteilt, die danach aufgepumpt und so mindestens drei Monate lang "unplattbar" werden.
Einfacher geht es mit neuen Reifen. Sie sind unbenutzt und bieten zudem mit ihrer Leichtlauftechnik ein ganz neues Fahrgefühl. Neue Reifen kosten um die 20 Euro im Fachhandel. Billigangebote aus Baumärkten mögen zwar preiswerter sein, bieten aber nicht dieselbe Qualität und Haltbarkeit der Reifen. Bei der Montage der neuen Gummis sollte man gleichzeitig das Felgenband, das ebenfalls einen Schutz gegen Pannen bietet, kontrollieren und gegebenenfalls austauschen.
Viele gelegentliche Tourenfahrer klagen häufig über schmerzende Hände beim Radfahren. Spezielle Lenkergriffe verteilen die auf die Handflächen einwirkenden Lasten großflächig und verhindern so mögliche Schmerzen. Die Griffe kosten im Fachhandel um 15 Euro. Zusätzlich lohnt sich der Kauf von speziellen Handschuhen. Sitzbeschwerden lassen sich durch einen neuen Sattel beheben.
Für Zeitgenossen, die noch mehr investieren wollen, bietet der Fachhandel eine Vielfalt an Artikeln, die Sicherheit und Komfort verbessern. Dazu gehört zum Beispiel eine Lichtanlage wie die "IQ-Tec" vom Spezialisten Busch und Müller. Mit einer Leuchtkraft von 40 Lux leuchtet die Anlage bei völliger Dunkelheit die Straße aus und gilt daher als Fahrrad-Äquivalent des automobilen Xenonlichts. Der Trick: Die extrem helle Leuchtdiode scheint in den speziell berechneten Reflektor. 59 Euro kostet die zusätzliche Helligkeit.
Verstellbare Vorbauten, die eine individuelle Anpassung der Lenkerhöhe und -position ermöglichen, sorgen damit für einen angenehmeren Sitz auf dem Rad. Die Montage ist eine Sache von Minuten; der Gewinn an Komfort enorm. Die Kosten betragen rund 40 Euro. Zusammen mit einer gefederten Sattelstütze (um 20 Euro) lassen sich zudem fast 30 Prozent aller Stöße abfedern. Alexander Robinson/mid
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Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
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