Montag Mai 14
Ein Käufer für den verlustreichen US-Automobilhersteller Chrysler ist gefunden. DaimlerChrysler verkauft für 5,5 Milliarden Euro 80,1 Prozent der Anteile an seiner US-Tochter an den Finanzinvestor Cerberus. Die restlichen 19,9 Prozent bleiben im Besitz der Stuttgarter. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung soll nach der Trennung der Name DaimlerChrysler in Daimler AG geändert werden. Chrysler wurde 1998 von den Stuttgartern übernommen.Die US-Beteiligungsgesellschaft Cerberus engagiert sich bereits seit mehreren Jahren auch in der Automobilindustrie. So gehört ihr unter anderem die Finanzsparte des Herstellers General Motors, mehrere Zulieferer und eine amerikanische Autovermietung. Cerberus-Chef John Snow sagte: "Wir glauben an Chrysler." Die Transaktion soll im dritten Quartal abgeschlossen werden. Bestehende Gemeinschaftsprojekte mit Mercedes sollen fortgesetzt werden.
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