Richtig auf Touren gebracht: Der limitierte BMW 320si im Test

München, 14. Dezember 2006 – "Tolle Farbe", das ist das erste, was ich vom Tankwart zu meinem Testwagen, dem BMW 320si, zu hören bekomme. Er nennt es „Ich-schau“-Blau, ich weiß, dass die Farbe „Le Mans“ heißt. Das ist nicht die einzige motorsportliche Verbindung des Editionsmodells 320si, von dem es nur 2.600 Stück gibt.

M-Pakete: Spritzigere Optik
Der Mann von der Zapfsäule ist einer von vielen, denen der besondere Dreier auffällt. Von außen ist der 320si nicht zu übersehen: Auffällig sind die Felgen, deren Design vom WTCC-Motorsport-Fahrzeug stammt. Vor allem das M-Aerodynamik-Paket mit markanten Schürzen und Schwellern macht unmissverständlich klar, dass hier ein BMW der besonderen Art kommt.

Straffe Sportsitze
Auch der Innenraum ist betont auf Sport eingerichtet: Straffe Sportsitze, Aluapplikationen und Leder machen Lust aufs Mobil. Vorfreude verspricht der Drehzahlmesser: Dessen roter Bereich geht bei 7.300 Touren los. Das ist nicht nur ein optisches Gimmick: Die Zweiliter-Vierzylindermaschine des Serien-320 wurde für die Sportausführung überarbeitet und auf Hochdrehzahl getrimmt. Verändert wurden Bohrung und Hub, zudem ist auf die variable Ventilsteuerung Valvetronic verzichtet worden. Alle Modifikationen bewirken, dass die Maschine nun mit 173 PS bei 7.000 Touren powert.

Hohe Touren gefragt
Der Rennsport-Dreier grüßt nach dem Starten mit einem kernigen Sound aus Richtung Auspuff. Die Maschine ist drehfreudig und hängt gut am Gas, will aber hohe Touren, um richtig druckvoll abzuziehen. Nach kurzen 8,1 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, die Spitze liegt bei 225 km/h.

Knackige Schaltung
Die knackige, exakte Sechsgang-Schaltung und die direkte Lenkung passen zum Rennanspruch ebenso wie das sehr straffe M-Fahrwerk, das eine hohe Kurvendynamik zulässt.
(hd)

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