- sehr sparsamer Diesel- Automatik-Schaltvorgänge recht sanft |
- liegt in Kurven satt auf der Straße |
- unkomfortable Federung |
- fünf Sterne im EuroNCAP-Crashtest |
- bei umgeklappten Sitzen weniger Stauraum als im VW Golf |
- eher geringer Automatik-Aufpreis- niedriger Basispreis |
Geringer Verbrauch
Was die Umwelteigenschaften angeht, so erfüllt die neue Accord-Version die Euro-5-Abgasnorm. Den Spritverbrauch gibt Honda mit 6,6 Liter an. Die Schaltversion mit sechs Gängen verbraucht laut Honda 5,9 Liter. Hier fällt also ein deutlicher Mehrverbrauch durch die Automatik an. Doch selbst bei der Premiumkonkurrenz wie dem Mercedes C 200 CDI T-Modell oder dem BMW 318d Steptronic ist das nicht anders.
Auch DSG nicht viel sparsamer
Auch bei einem Doppelkopplungsgetriebe, wie es zum Beispiel der VW Passat 2.0 TDI DSG besitzt, ist das Verbrauchsplus nicht viel niedriger. Der Volkswagen verbraucht mit Sechsgang-DSG immerhin 0,4 Liter mehr als mit Sechsgang-Handschaltung - kein wirklicher Vorteil gegenüber den 0,7 Litern bei Honda. Anders ist das übrigens bei Benzinern, wo das Siebengang-DSG zum Einsatz kommt: Hier ist die DSG-Version sparsamer als der Sechsgang-Schalter. Das liegt unter anderem daran, dass hier eine reibungsarme Trockenkupplung zum Einsatz kommt. Alles in allem geht der Mehrverbrauch durch die Honda-Automatik in Ordnung. Auch im Konkurrenzvergleich liegt der Kombi mit 5,9 Liter gut. Sparsamer ist nur der BMW 318d touring Steptronic mit 5,6 Liter, während alle anderen Konkurrenten hinterherhinken. Ein entsprechender Alfa 159 Sportwagon schluckt beispielsweise gleich 7,2 Liter.
Eher niedrige Mehrkosten
Auch die Anschaffungskosten der Automatik liegen mit 1.900 Euro niedrig. Beim Ford Mondeo zahlt man 2.000 Euro Aufpreis für eine Sechsgang-Automatik, die Steptronic im BMW 3er kostet 2.160 Euro und für ein DSG zahlt man beim VW Passat 2.075 Euro Aufpreis. Den Accord Tourer 2.2 i-DTEC Automatik gibt es in den Ausstattungen Elegance und Executive. Der Einstiegspreis liegt bei 31.875 Euro. In der Ausstattung inbegriffen ist neben einem Sicherheitspaket mit ESP und sechs Airbags eine gute Komfortausrüstung. Dazu gehören ein CD-Radio, eine Zweizonen-Klimaautomatik, eine Licht- und Scheibenwischerautomatik, eine Sitzheizung, ein Tempomat, Alufelgen und Nebelscheinwerfer.
Günstiger Einstiegspreis
Die Version Executive für 4.700 Euro Aufpreis setzt noch ein Sahnehäubchen obendrauf, zum Beispiel eine elektronische Einparkhilfe, elektrisch einstellbare Vordersitze, eine Lederausstattung, ein Schiebedach, größere Alufelgen und Xenonlicht. Insgesamt liegt der Einstiegspreis des Accord Tourer 2.2 i-DTEC Automatik mit knapp 32.000 Euro noch relativ günstig. So gibt es einen Opel Insignia Sports Tourer mit 160-PS-Diesel und Automatik erst ab 33.145 Euro. Billiger kommt man beim Fiat Croma, beim Renault Laguna oder beim Ford Mondeo weg - hier gibt's auch Einstiegspreise unter 30.000 Euro. Am anderen Ende der Preisspanne rangieren entsprechende Modelle der Mercedes C-Klasse sowie der Jaguar X-Type Estate 2.2D Executive Automatik mit über 40.000 Euro.
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