Startech hat das Kommando!
Montag Juli 17
Der neue Jeep Commander wirkt wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Doch Tuner Startech sorgt für ein moderneres Outfit und mehr Motorpower.
Nein, das ist weder das aktuelle Facelift des Offroad-Klassikers Mercedes G-Klasse, noch ein weiteres Geländewagen-Überbleibsel aus den Siebziger oder Achtziger Jahren. Das ist die neueste Errungenschaft aus dem Hause Jeep - der Commander. Ein Auto wie aus Stein gemeißelt, mit dem cW-Wert eines Wolkenkratzers. Um das Baukasten-Design des Ami-SUVs ein wenig emotionaler zu gestalten, nimmt sich jetzt Tuner Startech des kantigen Offroaders an. Nach dem Umbau wirkt der Jeep zwar nicht unbedingt filigraner, aber zumindest etwas moderner und dynamischer.
Die Front wertet der Bottroper Tuner mit drei verschiedenen Komponenten auf. Zum einen mit der Frontschürze, die dem Commander zusammen mit einem Aufsatzelement für den vorderen Stoßfänger einen bulligeren Auftritt verleiht. Zum anderen mit 21 filigranen Vertikal-Streben aus verchromtem Edelstahl, von denen jeweils drei in den sieben Lufteinlässen des charakteristischen Jeep-Grills beheimatet sind.
Show and Shine - die Seitenschweller
Die Seitenschweller warten mit einem Feature auf, das nicht nur beim Tuningtreffen für Aufsehen sorgt, sondern zudem auch noch praktisch ist: Die Leisten beherbergen LED-Leuchten, die das Terrain seitlich des Jeeps ausleuchten. Sollte man einmal im Gelände unterwegs sein, hilft dieses Gimmick, beim Aussteigen fiese Fallen - zum Beispiel Pfützen - aufzuspüren. Einen reinen optischen Effekt haben die Chromblenden für die Außenspiegel. In punkto Heckschürze hat Startech zwei Varianten im Angebot: Eine für den Serienauspuff und eine mit passgenauen Ausschnitten für die ovalen Chrom-Endrohre der hauseigenen Sport-Abgasanlage aus Edelstahl. Diese verfügt außerdem über eine Abdeckung für die abnehmbare Anhängerkupplung.
Mit seinem Fahrwerkstuning verbessert Startech nicht eben die Offroad-Eigenschaften des Commanders - dafür aber seine Performance auf gut ausgebauten Pfaden. Mittels Federn legt der Tuner aus dem Ruhrgebiet das Ami-SUV um rund 30 Millimeter tiefer. Die Folge: Ein niedrigerer Schwerpunkt, was zwangsläufig das Handling des dicken Brockens verbessert. Eine Hochleistungs-Bremsanlage befindet sich noch in der Entwicklung. In den Radkästen des "Befehlshabers" befinden sich nach dem Umbau Startech "Monostar IV"-Leichtmetallräder der Dimension 9 x 20 Zoll. Kontakt zum Untergrund stellen Reifen im Format 265/45 R 20 her.
Mehr Macht für den Befehlshaber
Dem 3.0 CRD-Diesel-Aggregat des Commander hilft Startech mit dem SD6-Leistungskit auf die Sprünge. Dank dieses prozessorgesteuerten Zusatz-Steuergerätes gelingt ein beeindruckender Leistungssprung von 218 auf 262 PS (bei 4.000 Umdrehungen). Gleichzeitig steigt das maximale Drehmoment des Dreiliter-V6-Selbstzünders um 70 auf 580 Newtonmeter zwischen 1.600 und 2.600 Touren.
Klar, dass die Fahrleistungen von der Zusatz-Power profitieren: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt nun in 8,5 Sekunden – eine halbe Sekunde schneller als beim Serienpendant. Der Topspeed steigt um neun auf 200 km/h.
Auch im Innenraum legen die Startech-Designer Hand an. Von Edelstahl-Einstiegsleisten mit Startech-Logo über ein Sportlenkrad im Leder/Wurzelholz-Design bis hin zu Komplett-Ausstattungen aus Mastik-Leder und Alcantara haben die Bottroper alles im Programm.
Preise (Auszug):
Radsatz Monostar IV (9x20 Zoll, mit Pirelli-Bereifung): 3.276 Euro
30-Millimeter-Tieferlegung: 375 Euro
SD6-Leistungssteigerung: 1.590 Euro
Edelstahl-Sportauspuff: ca. 1.135 Euro (vorläufig)
Optik-Paket komplett: ca. 2.644 (vorläufig)
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