Zuschaltbarer Allradantrieb
Zum niedrigen Spritverbrauch trägt sicher
bei, dass der SX4 nicht permanent mit Vierradantrieb fahren muss. Mit einem
Kippschalter wählt man zwischen drei Modi: Neben dem 2WD-Modus ist dies ein Automatikmodus, in dem die Kraft normalerweise ebenfalls ausschließlich auf die Vorderräder geleitet wird. Nur wenn vorne Schlupf auftritt, wird die Hinterachse dazugeschaltet. Die dritte Einstellung ist der Lock-Modus, bei dem sich die Kraft stets im Verhältnis 50 zu 50 auf die Achsen verteilt. Diese Antriebsart empfiehlt sich für den Offroadbetrieb, aber auch für das Anfahren auf glattem oder losem Untergrund.
ESP, aber nicht für alle
Das Fahrwerk des SX4 gibt wenig Anlass zu
Kritik. Es wurde vom Swift abgeleitet, aber
verstärkt. Es reicht für eine moderate Fahrweise aus, aber sportliche Extratouren sind nicht drin. Wer in Landstraßenkurven gern an die Grenzen geht, sollte auf jeden Fall ein elektronisches Stabilitätssystem (ESP) an Bord haben. Dies gibt es gegen 300
Euro Aufpreis allerdings nicht für das Basismodell 1.5 Classic.
Innenraum ähnlich wie beim Swift
Beim Cockpit-Design und dem Sitzsystem ähnelt der SX4 seinem Stammvater Swift. Wie dort werden die Fondsitze nicht umgeklappt, sondern gewickelt. Dazu werden die Lehnen auf die Sitzpolster heruntergeklappt, und dann
beides zusammen in die Senkrechte gekippt. Dann muss das ganze Paket per Riemen an den vorderen Kopfstützen befestigt werden Gasdruckfedern wären besser. Der Platz auf den Rücksitzen ist in etwa identisch mit dem im Swift. Nur geringfügig größer ist der
Kofferraum: Bei dem Neuling fasst er 270 bis 1.045 Liter.
Ab 13.990 Euro
Der SX4 wird in drei Ausstattungen angeboten. Die Versionen Classic und Club haben Pkw-Optik, während die Comfort-Varianten und die Allradler nach SUV aussehen. Die Preise beginnen bei 13.990 Euro für den 1.5 Classic
mit 99 PS.
Unflexible Basisvariante
Seine komfortlastige Basisausstattung umfasst zwar elektrische Fensterheber vorne und elektrisch einstellbare Außenspiegel, jedoch kein ESP und nur zwei Airbags. Die fehlenden Elemente kann man nicht einmal gegen Aufpreis bestellen. Wer auf ESP, Seitenairbags oder Klimaanlage nicht verzichten will, muss eine höhere Ausstattung wählen. Den Diesel gibt es mit Frontantrieb ab 16.990 Euro. Wer den
Allradantrieb haben möchte, zahlt mindestens
19.490 Euro. Auch hier muss für ESP Aufpreis gezahlt werden.
Kaum Konkurrenten
Der etwa gleich große VW CrossPolo mit Frontantrieb und 100-PS-Motor kostet rund 3.000 Euro mehr als der Einstiegs-SX4. Als Kandidat für den Preisvergleich mit dem getesteten Diesel-Allradler eignet sich der baugleiche Fiat Sedici 1.9 Multijet. Fiat setzt anders als Suzuki ausschließlich auf Allradantrieb. Den italienischen Diesel-Allradler gibt es ab 20.490 Euro; er ist also 1.000 Euro teurer als der SX4. Andere Konkurrenten sind Mangelware. Den Daihatsu Terios gibt es zwar mit Allradantrieb, aber nicht mit Diesel,
und Diesel-Allradler wie Honda CRV oder Toyota RAV4 sind deutlich größer. So hat Suzuki zusammen mit Kooperationspartner Fiat tatsächlich noch eine Lücke
im Automarkt gefunden.
(sl)
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| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.383 | 1.482 | 1.482 | 1.574 |
| Günstigster Preis | 1.355 | 1.439 | 1.449 | 1.509 |