Auf ein Nebeneinander von Benzin-Elektro-Hybridantrieb und Dieselmotor setzt Honda mittelfristig bei der Verbrauchssenkung seiner Modellpalette. Bis zur Kompaktklasse bevorzugen die Japaner dabei die Kombination von Elektro- und Ottomotor, in den oberen Klassen räumen sie dem Diesel größeres Sparpotenzial ein. Das erklärte das Unternehmen im Rahmen der von der EU veranstalteten "Green Week" in Brüssel. Zurzeit befindet sich ein Common-Rail-Dieselmotor für den US-Markt in der Entwicklung, der auch die strengsten amerikanischen Schadstoffnormen erfüllen soll. Ihren ersten Pkw-Dieselmotor hatten die Japaner erst 2001 vorgestellt, zurzeit sind in Deutschland nur ein 2,2-Liter-Selbstzünder im Angebot.
Für die fernere Zukunft setzt der größte Motorenhersteller der Welt allerdings auf die Brennstoffzelle. 30 Honda FCX mit diesem Antrieb laufen derzeit im Testbetrieb bei der japanischen Regierung und bei Behörden in Los Angeles. Der nächste Schritt ist für das kommende Jahr angekündigt, wenn die neue FCX-Generation in den USA und Japan als Leasingfahrzeug angeboten werden soll. Mit mittlerweile um die Hälfte verkleinerten Abmessungen soll die Brennstoffzelle längs in der Wagenmitte, wo sonst bei großen Limousinen das Getriebe sitzt, untergebracht werden. Friedbert Weber/mid
Montag Juni 18
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