- durchzugsstarker Powerdiesel- äußerst dezente Geräuschkulisse |
- äußerst komfortabel ausgelegt |
- Querrillen zu deutlich spürbar |
- elegante, formschöne Linienführung |
- Interieur wird durch Kunststoff entwertet |
- passabler Verbrauch, umfangreiche Ausstattung |
- teurer als die Konkurrenz |
Ausschließlich mit Automatik
Alle XF-Modelle kommen ausschließlich mit einer sehr komfortorientiert ausgelegten Sechsgang-Automatik. Diese wird über den anfangs gewöhnungsbedürftigen "Drive Selector" gesteuert - einem Aluminium-Drehregler, der an den iDrive-Controller von BMW erinnert. Der XF 3.0 V6 Diesel erfüllt die Euro-5-Abgasnorm, stößt passable 179 Gramm CO2 je Kilometer aus und soll laut Hersteller mit 6,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer auskommen. Wir benötigten im Schnitt knapp zehn Liter. Bei behutsamer Fahrweise sind allerdings Werte von unter acht Liter möglich.
Querrillen deutlich spürbar
Das Fahrwerk ist zwar auf Komfort ausgelegt, überträgt allerdings Querrillen zu deutlich an die Insassen. Das ist eines Autos der oberen Mittelklasse unwürdig. Äußerlich ist der XF auch eineinhalb Jahre nach dem Marktstart immer noch ein Hingucker. Das coupé-artig nach hinten abfallende Dach schränkt jedoch die Kopffreiheit der Fondpassagiere ein. Zum edlen Interieur mit Leder, Holz und Alu gar nicht passen die Kunststoff-Applikationen an der Armaturentafel und den Türverkleidungen. Diese Aspekte trüben das insgesamt positive Bild des XF 3.0 V6 Diesel ein wenig.
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