Über die Übernahme von Opel ist offenbar noch nicht endgültig entschieden. Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) verhandelt immer noch mit dem kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna über gegenseitig zu zahlende Leistungen für Technik, Patente und Entwicklungsarbeit. Laut "Financial Times Deutschland" finden zudem Gespräche zwischen GM und dem US-Finanzinvestor Ripplewood über einen Einstieg bei der deutschen Tochter statt. Auch der chinesische Konzern BAIC erhält demnächst offenbar Einblicke in die Opel-Bücher.
Die Gespräche mit beiden Unternehmen sollen zunächst nur die Verhandlungsposition von GM gegenüber Magna verbessern. Dennoch kommen sie als Alternativkäufer in Betracht, falls keine Einigung zwischen Magna und der Opel-Mutter erzielt wird. Mitte Juli sollen die Verhandlungen abgeschlossen werden - bis dahin heißt es abwarten.
Freitag Juni 19
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