Römische Verkehrsbetriebe setzen auf Biodiesel

Die städtischen Verkehrsbetriebe in Rom haben mit dem halbstaatlichen Versorger Enel ein Abkommen zum Bezug von Biodiesel geschlossen. Danach wird der ehemalige Strommonopolist seine Anlagen und Erfahrungen bei der Nutzung von ölhaltiger Biomasse zur Verfügung stellen.

Die Verkehrsbetriebe wollen 20 Prozent des verwendeten Dieselkraftstoffes durch den aus der Verästherung von Ölsaaten (Raps, Sonnenblumen, Soja etc.) gewonnenen Biodiesel ersetzen. Dadurch können jährlich 40 000 Tonnen CO2 eingespart werden. Bis 2008 soll der gesamte Fuhrpark auf Biodiesel umgestellt werden.

Nach Worten von Hauptgeschäftsführer Fulvio Conti will die Enel bis zum Jahre 2011 über 4,1 Milliarden Euro zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien und die dazugehörige Forschung investieren. Dabei soll der Schwerpunkt in der Verwendung von Biomasse und Biobrennstoffen liegen. In Italien war die staatliche Förderung von Biodiesel bisher stark kontingentiert. Infolge des von der EU-Kommission verordneten Beimischungszwangs soll ab 1. April dieses Jahres die Fördermenge bis 2012 jährlich um ein Prozent angehoben werden.

Dienstag März 20

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