- starker Vortrieb bereits aus dem Drehzahlkeller |
- Kickdown: Automatik schaltet mit Denkpause |
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Cockpit: Übersichtlich und funktional
Der Innenraum des Neulings versprüht Eleganz, ohne abgehoben zu wirken. Eine helle Lederausstattung verleiht unserem Testwagen ein Wohlfühl-Ambiente. Armaturentafel und die Konsole in der Mitte sind konventionell gestaltet. Das Cockpit ist übersichtlich und funktional eingerichtet, eine kleine Analoguhr bildet den Blickfang zwischen den zentralen Lüftungsdüsen. Sparsam platzierte Holzapplikationen schaffen ein luxuriöses Flair. Lediglich das Multifunktionslenkrad überrascht beim ersten Anblick: In nahezu identischer Form steuert es auch den Saab 9-3.
Im Fond beengtes Platzangebot
Die Sitze vorn erweisen sich als bequem, bieten aber zu wenig Seitenhalt. Dafür sind Fahrer und Beifahrer recht geräumig untergebracht. Das kann man von den Fondgästen leider nicht behaupten: In der zweiten Reihe ist vor allem für die Knie wenig Platz, der BLS ist eben keine Stretch-Limo, sondern nur 4,68 Meter lang.
7,5 Sekunden auf Tempo 100
Dafür ist an der Topmotorisierung nur wenig auszusetzen: Der 2,8-Liter-V6 erweist sich als recht dezentes Aggregat, das erst bei höheren Touren kernig klingt. Aus dem Drehzahlkeller zieht die Maschine den Cadillac souverän und mit gleichmäßiger Kraftentwicklung nach vorn. Nach 7,5 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, die Spitze endet erst bei 245 km/h.
Kraftspritze dank Overboost
Der Turbomotor liefert ein starkes Drehmoment von 365 Newtonmetern, das von 1.800 bis 4.500 Touren anliegt. Einen nochmaligen Schub gibts per Kraftspritze: Eine Overboost-Funktion pusht den Ladedruck beim Kickdown und hält ihn zehn Sekunden lang auf 380 Newtonmetern. Apropos Kickdown: Das Sechsstufen-Automatikgetriebe schaltet sanft, aber mit Bedenkpausen. Wer mag, kann die Stufen auch am Hebel oder an Lenkradtasten mit der Hand wechseln.
Relativ straffes Fahrwerk
Die europäischen Gene sind deutlich beim Fahrverhalten zu spüren: Dank der direkten Lenkung lässt sich der BLS exakt um Kurven zirkeln. Das recht straffe Fahrwerk spielt dabei seinen Part gut: Wankbewegungen der Karosserie sind kaum zu spüren. Dennoch kommt der Komfort nicht kurz: Unebenheiten werden gut geschluckt, ohne allerdings ganz weggebügelt zu werden.
Ab 27.590 Euro
Mit einem Preis von 27.590 Euro startet die Basisvariante mit dem 175 PS starken Zweiliter-Turbobenziner in der Grundausstattung Business. Mit 150-PS-Diesel-Motor kostet der kleine Caddy ab 28.450 Euro. Der von uns getestete 2.8T V6 ist 35.590 Euro teuer, mit Automatik kostet er 37.690 Euro. Es gibt den Euro-Ami in drei Ausstattungsvarianten. Serienmäßig bei allen sind die Stabilitätskontrolle StabiliTrak, die Traktionskontrolle, Front-, Seiten- und Kopfairbags, das CD-Radio, der Tempomat und Aluräder an Bord. Schauen wir zur Konkurrenz: Der BMW 330i steht mit 37.000 Euro in der Liste, der Audi A4 3.2 FSI mit 36.900 Euro. Und der vergleichbare Saab 9-3 2.8T V6 ist ab 36.450 Euro zu haben.
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| Durchschnittspreis | 1.396 | 1.495 | 1.495 | 1.583 |
| Günstigster Preis | 1.339 | 1.429 | 1.429 | 1.489 |