Kanalabschaltung spart Sprit
Der Ausdruck steht für Swirl Turbulence Air-Induction Reengineering. Dahinter steckt eine so genannte Kanalabschaltung. Opel setzt die gleiche Technik auch bei seinen Twinport-Motoren ein. Dabei besitzt jeder Zylinder nicht nur einen, sondern zwei Einlasskanäle, von denen jeweils einer drehzahlabhängig durch einen Schieber geschlossen wird. Bei niedrigen Drehzahlen ist der so genannte Swirl-Kanal offen. Der ist so gestaltet, dass im Bereich der Zündkerze eine hohe Turbulenz auftritt, was eine besonders gleichmäßige Verbrennung im Zylinder bewirkt. Außerdem kann das Verbrennungsgemisch dadurch stark abgemagert werden, ohne die Leistung zu verringern das spart Kraftstoff. Bei hohen Drehzahlen wird der andere Einlasskanal geöffnet. Er lässt das Gemisch ohne Turbulenz in den Zylinder strömen, wobei die höchstmögliche Leistung abgegeben wird. Die Kanalabschaltung spart laut Fiat rund 17 Prozent Sprit ein.
Weitere Benziner im Anmarsch
Mit dem 95-PS-Benziner stehen nun drei Ottomotoren für den Grande Punto zur Verfügung, wobei der Neuling das obere Ende repräsentiert. Doch 95 PS sind noch ist noch nicht das Nonplusultra in puncto PS. Im Herbst 2006 soll eine 150 PS starke Turboversion des 1.4 16V für den Grande Punto auf den Markt kommen. Und im Jahr 2007 folgt ein 1,6-Liter-Turbo mit 180 PS im Grande Punto Abarth.
Drei Zentimeter tieferes Sportfahrwerk
Die Sport-Ausstattung besitzt ein Sportfahrwerk, das drei Zentimeter tiefer als beim normalen Modell liegt. Es macht den Grande Punto in der Kurve etwas straffer. Es wirkt jedoch nicht besonders hart, sondern fährt sich nicht viel anders als ein normales Kleinwagenfahrwerk. Wie in dieser Klasse üblich, bleiben Fahrbahnunebenheiten damit nicht unbemerkt.
Gute Sportsitze
Eine weitere Besonderheit ist die Innenraumgestaltung. Die Instrumente sind hier weiß hinterlegt besonders edel sehen die rot gerahmten Rundinstrumente aber nicht aus. Gut gefallen uns aber die Sitze, die exzellenten Seitenhalt gewähren. Und die Stoffsitzbezüge in den Variationen Inox Arancio und Inox Grigio bieten dem Auge mit ihren knopfartigen Plastikeinlagen ein witziges Detail. Für das Exterieur stehen fünf Farben zur Auswahl, wobei Rot und Orange Aufpreis kosten.
14.990 Euro
Der neue Benziner in der Sport-Ausstattung kostet 14.990 Euro. Der Aufpreis gegenüber der Version Dynamic beträgt etwas mehr als 1.500 Euro, der sich durch die Mehrausstattung mehr als rechtfertigt. So besitzt der Sport unter anderem das erwähnte Sportfahrwerk, ein ESP, Nebelscheinwerfer, beheizbare Außenspiegel und ein MP3-fähiges CD-Radio mit Bedientasten am Lenkrad. Optisch bietet das Auto einen Dachspoiler, besondere Seitenschürzen, einen verchromten Auspuff und 17-Zoll-Alufelgen. Wie der Dynamic hat auch der Sport sechs Airbags und eine Klimaanlage.
Nur als Dreitürer mit vier Sitzen
Eine Besonderheit ist, dass der Sport nur vier statt fünf Sitzplätze hat. Der Grund dafür sind nicht etwa besonders ausgeformte Fondsitze, sondern wohl nur Fiats Sparwille. Auch am Sitzsystem knapst der Hersteller herum. So sind die Rücksitze nur ungeteilt umklappbar. Während es bei allen anderen Versionen Drei- und Fünftürer gibt, steht für den Sport der Fünftürer nicht zur Verfügung.
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