Automatisch zuschaltender Allradantrieb
Der Maverick wird in allen Versionen mit einem automatisch zuschaltenden Allradantrieb ausgerüstet. Er leitet auf griffigem Untergrund alle Kraft an die Vorderachse. Lässt die Traktion nach, schließt sich automatisch eine Lamellenkupplung, wodurch bis zur Hälfte des Drehmoments an die Hinterachse umgeleitet wird. Das macht den Maverick noch nicht zum harten Offroader, erlaubt aber Ausflüge ins mittelschwere Gelände.
Zum Teil erstaunlich gute Offroadeigenschaften
Die Bodenfreiheit des Maverick ist mit über 21 Zentimetern sogar größer als etwa bei der fünftürigen Mercedes G-Klasse, einem Offroader der harten Schule. Auch bei der Wat-Tiefe übertrifft der Maverick den Geländeklassiker, und beim hinteren Böschungswinkel fehlt nicht viel zum Gleichstand. Vorn allerdings macht sich der längere Vorbau des Maverick bemerkbar: 19 Grad vorderer Böschungswinkel sind kein guter Wert. Als praktisch erweisen sich die robusten Plastikelemente vorne und hinten: Wenn man ein Schaben oder sogar Krachen hört, ist noch nichts kaputt, aber man weiß, dass jetzt die Grenze der Geländegängigkeit erreicht ist. Ein Nachteil abseits der Straße ist das ungeschützt unter dem Boden hängende Reserverad.
Hart bei Unebenheiten, weich in der Kurve
Der Maverick ist recht hart gefedert. Typisch Offroader, mag man vielleicht sagen. Doch in der Kurve zeigt sich der Maverick dann wieder von der weichen Seite und neigt sich deutlich nach außen bei einer Fahrzeughöhe von 1,76 Metern kein Wunder. Autos mit aufwendiger konstruierten Fahrwerken wie etwa der Mercedes ML machen das besser.
Verbesserter Innenraum und viel Platz im Fond
Im Innenraum fällt vor allem die mattsilbern glänzende Mittelkonsole auf. Auch das Lenkrad ist nicht mehr so plump wie früher. Die weißen Instrumente sind jedoch auch nicht wesentlich hübscher als vor dem letzten Facelift. Große Ablagen etwa für den dicken Straßenatlas fehlen. Die Sitze bieten akzeptablen Seitenhalt für einen Softroader. Die offroadtypischen Haltegriffe in den A-Säulen sind vielleicht für ein SUV etwas übertrieben, aber sie stören ja nicht. Im Fond gibt es beim Maverick viel Platz für die Knie und genug Raum über dem Kopf auch für Erwachsene. Allerdings gibt es auch hier zu wenig Ablagen: Es fehlen die Fächer in den Türen.
Großer Kofferraum
Der Kofferraum bietet in der normalen Sitzkonfiguration 470 Liter Platz das ist etwa soviel wie ein Kombi der unteren Mittelklasse schluckt. Bevor die Rücksitze umgelegt werden, sind die Kopfstützen zu entnehmen. Nach dem Umklappen ergeben sich 1.810 Liter Raum für Gepäck, also deutlich mehr als Autos wie der VW Golf Variant bieten. Der Laderaum ist schön eben wie bei einem Kombi, allerdings liegt die Ladekante höher. Eine Ladeschwelle gibt es wie bei den meisten Kombis nicht.
Ab 25.990 Euro
Der Grundpreis für den Maverick liegt bei 25.990 Euro. Dafür gibt es eine umfassende Airbagausstattung mit sechs Luftsäcken. ESP ist jedoch weder serienmäßig noch optional nicht erhältlich ein Sicherheitsmanko und damit keine gute Empfehlung für ein Auto, das sich ansonsten gut als Familienauto eignet. Die Komfortausstattung ist dafür ordentlich: Außer elektrischen Fensterhebern vorn und hinten gibt es auch elektrisch einstellbare Außenspiegel, ein CD-Radio und eine Klimaanlage. Negativ fällt ins Gewicht, dass man von Optikdetails abgesehen kaum Extras für die Basisversion bestellen kann. Wer etwa ein Schiebedach haben möchte, muss gleich die fast 2.500 Euro teurere Highclass-Version ordern. Hier bekommt man außerdem einen elektrisch einstellbaren Fahrersitz, einen Tempomat, eine Lederausstattung und eine Sitzheizung vorne. Die Preise für den Maverick 2.3 sind akzeptabel: Die Konkurrenz liegt auf gleichem Niveau. So kostet der 152 PS starke Toyota RAV 4 2.0 mit 25.700 Euro fast genauso viel mit vergleichbarer Ausstattung und serienmäßigem ESP.
(sl)
|
|
|
Herausforderung Kundenservice: Beispiel Audi
Johannes Thammer, Audi AG, erklärt wie guter Kundenservice funktioniert |
|
Ford Mondeo - Video
Ford Mondeo - Video |
|
Shanghai 2007: Ford Shelby GR-1 Concept - Video
Shanghai 2007: Ford Shelby GR-1 Concept - Video |
| |
Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
|
Fotos, News, Tests, Videos und mehr zur Lieblingsmarke:
· Porsche · BMW · Volkswagen |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.415 | 1.515 | 1.515 | 1.604 |
| Günstigster Preis | 1.366 | 1.466 | 1.466 | 1.539 |