Ausgewogenes Fahrverhalten
Beim Fahrverhalten bewegt sich der Viertürer ebenfalls auf Golf-Niveau. Dazu gehören eine hohe Fahrsicherheit und ein guter Langstreckenkomfort. Auch für kleine Straßen bietet er ausreichend viel Agilität. Der kultivierte 1,6-Liter-Vierzylinder sorgt mit seinen 102 PS für ordentliche, jedoch nicht berauschende Fahrleistungen. Laut VW liegt der Verbrauch bei 7,4 Litern auf 100 Kilometer. Unser Testwert: 8,9 Liter.
Bietet mehr
Die Preise für den Jetta beginnen bei 19.250 Euro. Die Ausstattungen heißen Trendline, Comfortline und Sportline. Die Basisversion besitzt dieselbe Sicherheitsausstattung wie der Golf also sechs Airbags, ABS und ESP. Wie beim Golf gibt es außerdem elektrisch einstellbare Außenspiegel und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Während das Schwestermodell jedoch serienmäßig nur vorne elektrische Fensterheber hat, besitzt der Jetta vier davon. Außerdem hat er dem Schrägheckler eine automatische Gepäckraumöffnung, eine Klimaanlage, 16-Zoll-Stahlräder sowie ein vollwertiges Reserverad voraus.
Teurer als die Konkurrenz
Im Vergleich zu seinen Mitbewerbern ist das Einstiegsmodell des Jetta recht teuer. Für einen Mazda 3 mit Stufenheck werden in der vergleichbaren Ausstattung Active bei ähnlicher Motorisierung 19.300 Euro fällig. Hier sind allerdings noch ein CD-Radio und eine Klimaautomatik an Bord. Toyota bietet seine Corolla als Limousine für lediglich 17.800 Euro an; hier ist zwar ein CD-Radio Serie, dafür nur zwei elektrische Fensterheber. Noch günstiger ist der Mégane Authentique mit 112 PS für 16.800 Euro. Und im Vergleich zum Golf? Ein vergleichbar ausgestatteter Fünftürer kostet mit dem 102-PS-Motor etwa 1.000 Euro weniger.
(mh)
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