- Leiser Motor |
- schwacher Durchzug |
- sportlich-straffe Abstimmung |
- neigt zum leichten Wanken in Kurven |
- schicke Optik- erstaunlich viel Platz in Reihe zwei |
- niedriger Einstiegspreis- geringer Verbrauch |
Zwei Motoren stehen zur Verfügung
Zunächst stehen für den Soul ein Benziner und ein Dieselmotor zur Verfügung. Beide haben einen Hubraum von 1,6 Liter und leisten 126 PS. Wir sind das voraussichtliche Volumenmodell 1.6 CRDi gefahren. Der Vierzylinder-Turbodiesel beschleunigt den Soul in 10,7 Sekunden auf Tempo 100. Unser Testwagen war allerdings fabrikneu. Als wir das Cockpit enterten, zeigte der Kilometerzähler 156 Kilometer. Insofern lassen sich vielleicht das noch etwas träge Ansprechverhalten und der wenig spritzige Durchzug des Selbstzünders erklären. In eingefahrenem Zustand sollte das aus dem Kompaktwagen Cee'd bekannte Triebwerk einen deutlich spritzigeren Eindruck hinterlassen.
Angenehm sportliches Fahrwerk
Das Fahrwerk des kleinen Koreaners ist erstaunlich straff, was aber keinesfalls störend oder unangenehm wirkt. Im Gegenteil, durch die geringen Abmessungen kommt, wie etwa im Mini, auf kurviger Strecke ein beinahe schon Gokart-ähnliches Gefühl auf. Dennoch lässt sich ein leichtes Wanken in engen Kehren nicht abstreiten. Durch die sportliche Auslegung der Federung muss bei schlechter Straßenbeschaffenheit der Komfort hinten anstehen. Empfindlichen Gemütern stößt die mangelnde Dämpfung sauer auf. Die Zielgruppe des Soul, also die jungen und trendigen Käufer, empfinden die straffe Abstimmung dagegen als angenehm sportlich.
Soul lässt sich individuell gestalten
Ganz groß geschrieben wird beim Soul das Thema Individualität. Neben elf Außenfarben stehen im Innenraum diverse Ausführungen zur Verfügung. Für die Topausstattung sind beispielsweise drei verschiedene Farbkonzepte erhältlich. Die Version "Graphite" beinhaltet etwa ein Armaturenbrett in "Saturn Schwarz", nachtleuchtende Sitzbezüge und Fußmatten mit einer lumineszierenden Kante. Wer es lieber klassisch mag, greift auf die "Retro Chic"-Variante zurück. Als dominierende Innenraum-Farbe kommt hier Beige zum Einsatz, die Sitzbezüge sind schwarz-weiß. Die auffälligste Ausführung hört auf den Namen "Street Demon" und ist in rot-schwarz gehalten. Auch für die äußere Optik gibt es unzählige Variationsmöglichkeiten. So können beispielsweise verschiedene Felgen in 16 und 18 Zoll, diverse selbstklebende "Car-Tattoos" und Zubehör-Komponenten wie etwa Dachboxen, Fahrradträger und Schmutzfänger geordert werden.
Etliche Extras erhältlich
Die Einstiegsversion LX beinhaltet serienmäßig sechs Airbags, elektrische Fensterheber vorne und hinten, ein Radio mit CD-Player, einen AUX- und einen USB-Eingang, ein Soundsystem mit sechs Lautsprechern sowie 15-Zoll-Stahlfelgen. Darüber hinaus wird es die Ausführungen EX und TX geben. Sie umfassen eine Klimaanlage, Wärmeschutzverglasung, nachtleuchtende Sitzbezüge "Soul Glow", 16- beziehungsweise 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, ab der B-Säule abgedunkelte Scheiben sowie Lederlenkrad und Lederschaltknauf. Da sich die Ausstattungsvarianten je nach Land unterscheiden, stehen bislang noch keine Deutschland Versionen fest. Darüber hinaus werden einige Sonderausstattungs-Pakete mit Rückfahrkamera, Heckspoiler, Parksensoren hinten und elektrischem Glasschiebedach im Angebot sein.
Genauer Preis noch nicht bekannt
Wegen der noch nicht definierten länderspezifischen Ausstattungsvarianten wurde auch noch kein exakter Preis für die Soul-Modelle festgelegt. Auf Anfrage nannte uns Kia Deutschland allerdings einen Einstiegspreis von etwa 15.000 Euro. Die Markteinführung ist für Anfang 2009 geplant.
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