Neuvorstellung: Bulle mit Becken-Betonung
Rettungsanker
Seit 2003 lässt der Lamborghini Gallardo die Herzen von Supersportwagen-Fanatikern höher schlagen. Neben der „normalen“ Coupé-Variante, dem Spyder, dem Superleggera und zahlreichen Sondermodellen von „Nera“ bis „Valentino Balboni“ zollte man im Haus des Stieres seiner erfolgreichsten Baureihe schon auf verschiedenste Art und Weise Respekt.
Mit dem Spyder-Modell mit dem vielsagenden Zusatzkürzel LP 550-2 soll der offene Gallardo nun endlich auch die Fahrer befriedigen, denen heckseitige Kraftentfaltung in Mittelmotor-Monstern über alles geht. Und auch für diejenigen, deren Fahrkünste eine eher unzureichende Ausbildung erfahren haben, ist ein Schmankerl an Bord: ein ESP-Knopf.
WindschnittigkeitDurch das Heckantriebs-Konzept wird selbstredend eine Komplettüberarbeitung des Fahrzeug-Setups zum Obligatorium. Dämpfer und Aerodynamik sind neu abgestimmt, das Hinterachsdifferential besitzt eine 45-prozentige Sperrwirkung und das Getriebe ist neu kalibriert. Auch der 5,2 Liter-V10-Motor kommt in neu abgestimmter Form in Querbauweise vor die Hinterachse. 550 PS bei einem Gewicht von 1.520 Kilogramm ermöglichen beeindruckende Fahrleistungen: Den Spurt auf die 100 km/h erledigt der offene Stier mit Hecklastigkeit in lediglich 4,2 Sekunden, die 200er-Marke ist in 13,4 Sekunden durchbrochen. Die Höchstgeschwindigkeit geben die Hörner-affinen Italiener mit 319 km/h an. Ach und übrigens: das Faltverdeck des LP 550-2 Spyder trotzt auch bei dieser Geschwindigkeit den Fliehkräften.
Montag November 21
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