- leises, kultiviertes Selbstzünder- Aggregat- sanft schaltende S tronic |
- magnetic ride: spürbar straffer im Sportmodus |
- im Komfort-Modus fast zu straff |
- ausreichend Platz im Fond |
- Tagfahr-LED nur in Verbindung mit Xenon-plus |
- CD-Radio ab Werk dabei |
- recht magere Grundausstattung |
Bis zu 1.100 Liter Stauraum
Wir steigen ein und finden uns auf straffen Sportsitzen wieder. Das Gestühl findet sich in der Aufpreisliste und kann mit verschiedenen Leder-Ausführungen bezogen werden. Die Gäste im Fond sitzen mit genügend Kopf- und Kniefreiheit. Als Gepäckraum stehen im frontgetriebenen Sportback 370 bis 1.100 Liter zur Verfügung. Mit dem Allradantrieb "quattro" ausgestattet, vermindert sich das Stauvolumen auf 281 bis 1.011 Liter.
Chromstreifen an den Reglern
Der Innenraum wurde recht moderat neu geschmückt: An Luftdüsen, Lichtschaltern und Mittelkonsole glänzen nun Chrom-Applikationen, die Instrumente haben schwarze Zifferblätter und rote Zeiger bekommen. Das kleine Display zwischen den Uhren zeigt seine Informationen von Navigation und Bordcomputer nun mit weißer Schrift an und ist damit besser ablesbar.
Jetzt mit Parklenkhilfe
Mehr als die leichten Retuschen fallen uns technische Neuerungen in Form zweier Tasten in der Mittelkonsole auf: Zum einen gibt es nun die bereits von den Konzerngeschwistern Skoda und VW bekannte Parklenkhilfe. Dieses 790 Euro teure Feature hilft beim gefürchteten Längs-Einparken und ist der geheime Traum eines jeden Fahrschülers. Das probieren wir aus: Wir fahren mit 30 km/h den Straßenrand entlang: Wir entdecken eine freie Lücke und halten an. Doch während wir uns nicht sicher sind, ob unser Audi da wirklich reinpasst, weiß es das System genau. Es signalisiert im Display, dass es bereit ist zum Einparken. Wir legen am Hebel der S tronic den Rückwärtsgang ein und geben leicht Gas. Wie von Geisterhand dreht sich das Lenkrad und wir rollen langsam zwischen zwei parkende Autos. Wir bremsen, legen der Vorwärtsgang ein und geben leicht Gas. Wieder dreht sich das Lenkrad und der A3 steht perfekt am Straßenrand. Fertig.
Elektronische Dämpferregelung bestellbar
Unser Testwagen ist mit dem "Audi magnetic ride" ausgestattet. Bis dato war diese elektronische Dämpferregelung der Audi Sportreihe TT vorbehalten. Für einen Aufpreis von 1.270 Euro kann es für die Benziner mit 160, 200 oder 250 PS sowie für die Diesel mit 140 und 170 PS bestellt werden. Die Besonderheit des Systems liegt in den Kolben der Stoßdämpfer: Dort zirkuliert ein synthetisches Öl, in dem winzige magnetische Partikel schwimmen. Wird an einer Spule Spannung angelegt, bildet sich ein Magnetfeld, welches die Ausrichtung der Partikel beeinflusst. Sie stellen sich quer zur Strömungsrichtung des Öls und hemmen so dessen Fluss durch die Kolbenkanäle. So ändert sich die Charakteristik der Dämpfung binnen Millisekunden.
Im Sportmodus straff und hart
Am Steuer des A3 bekommen wir davon selbstverständlich nur das Resultat mit. Wir drücken die erwähnte Taste in der Mittelkonsole und das Display signalisiert uns, dass der Sportmodus nun eingeschaltet sei. Das Fahrwerk wird merklich straffer, der Wagen liegt satter auf dem Asphalt. Wir empfehlen den Sportmodus allerdings nur für bewusst schnelle Etappen. Für eine normale Fahrweise ist die Einstellung "Sport" zu unkomfortabel ausgelegt, da Querfugen doch recht deutlich zu spüren sind.
Common-Rail statt Pumpe-Düse
Für den 170-PS-Diesel empfiehlt sich die Anschaffung der Dämpferregelung durchaus, denn mit dem durchzugsstarken Motor ist man gern einmal ein wenig flinker unterwegs. Das überarbeitete Zweiliter-Aggregat bekommt seinen Sprit jetzt via Common-Rail. Das System, das die Pumpe-Düse-Anlage ablöst, lässt das Aggregat insgesamt leiser und kultivierter werden. Zwar ist der starke Selbstzünder kein Flüster-Motor, aber besonders im Leerlauf und im unteren bis mittleren Drehzahlbereich hält sich das Aggregat dezent im Hintergrund.
Allradantrieb zu empfehlen
Wir empfehlen, diesen Motor mit dem Allradantrieb quattro zu kombinieren: Mit Frontantrieb kann es passieren, dass beim scharfen Anfahren die Räder kurz durchdrehen, bevor die Traktionskontrolle greift. In der von uns gefahrenen Kombination aus 170-PS-TDI, S tronic und Frontantrieb kommt der A3 übrigens erst im Herbst 2008 auf den Markt, detaillierte Fahrleistungs-Daten gibt es seitens Audi noch nicht. Nur für die quattro-Version mit Schaltgetriebe steht das Datenblatt schon fest: 238 km/h Spitze, 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und ein Verbrauch von durchschnittlich 5,6 Liter gibt der Hersteller an. Die Werte der Frontantriebs-Variante dürften geringfügig abweichen.
1.9 TDI: Auch als "e"-Variante zu haben
Wer nicht so viel Power braucht, kann sich für den 140-PS-Diesel entscheiden. Auch dieses Zweiliter-Aggregat arbeitet mit Common-Rail-Technik. Die schwächere Zweiliter-Maschine beschleunigt mit Schaltgetriebe in 9,1 Sekunden auf Tempo 100 und wird 207 km/h schnell. Dafür verbraucht dieser Antrieb laut Audi nur 5,4 Liter. Der einzig verbliebene Pumpe-Düse-Vertreter in der A3-Reihe ist der 1.9 TDI mit 105 PS. Ihn gibt es auch als spezielle Spritspar-Ausführung "e" - analog zu den BlueMotion-Varianten von Volkswagen. Das Benzinerangebot startet mit einem 102 PS starken 1,6 Liter Motor. Drei TFSI-Direkteinspritzer zwischen 125 und 200 PS markieren die Otto-Mitte. Die Topmotorisierung bildet nach wie vor der 250 PS starke V6. Alle Motoren sollen dank Modifikationen weniger Sprit verbrauchen. Apropos: Die Varianten mit einem manuellen Getriebe verfügen nun über eine Schaltpunktanzeige und alle Varianten über einen voll verkleideten Unterboden. Das soll ebenfalls den Durst senken.
Doppelkupplungsgetriebe schaltet sanft
Unser Testwagen mit 350 Newtonmeter Drehmoment ist mit der Sechsgang-S-tronic ausgestattet. Das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe wechselt beim Cruisen die Übersetzungen sehr sanft, lässt uns aber im Spurt die Schaltvorgänge schon spüren. Im Sportmodus schaltet das Getriebe schneller hoch und später runter. Und: An Wippen am Lenkrad oder am Wahlhebel können wir auch mit der Hand die Gänge wechseln.
Neu: S tronic mit sieben Gängen
Ganz neu im Angebot für den A3 ist nun die S tronic mit sieben Gängen, welche im VW Golf vor wenigen Monaten Premiere hatte, aber nur Drehmomente bis 250 Newtonmeter verkraftet. Die Besonderheit der Siebengang-Box liegt darin, dass die beiden Kupplungen trocken laufen. Der Wegfall der Ölversorgung soll den Wirkungsgrad erhöhen und damit den Verbrauch senken. Die Siebengang-S-tronic wird zunächst für den 1.4 TFSI angeboten, später auch für den 1.6 und den 1.8 TFSI. Für den 2.0 TFSI, den 3.2 quattro und die Diesel ist die erwähnte Sechsgang-S-tronic alternativ zu einem Schaltgetriebe im Angebot.
Ab 20.350 Euro
Der Einstieg in den neuen A3 gelingt ab 20.350 Euro für den dreitürigen 1.6 in der Attraction-Ausstattung. Damit überschreitet der Premium-Kompakte die 20.000 Euro-Grenze. Der Vorgänger war für 19.600 Euro zu haben. Der Sportback beginnt bei 21.250 Euro. Die von uns gefahrene Variante 2.0 TDI mit 170 PS, S tronic und Frontantrieb kostet 28.300 Euro in der Ausstattung Attraction.
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Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
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| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.383 | 1.482 | 1.482 | 1.574 |
| Günstigster Preis | 1.355 | 1.439 | 1.449 | 1.509 |