E10-Kraftstoff für Motorräder selten problematisch

Die geplante Einführung des Bio-Ethanol-Kraftstoffes E10 soll für die meisten Motorräder kein Problem darstellen. So hat beispielsweise Triumph jetzt eine Verträglichkeit für alle Modelle seit 1990 attestiert. Auch nach Einschätzung von BMW dürften die Bikes der blau-weißen Marke den Bio-Sprit vertragen. Fahrer einer Harley-Davidson ab dem Modeljahr 1980 können ebenfalls sorglos umstellen. Andere Hersteller wie Yamaha, Honda oder Suzuki überprüfen derzeit noch die E10-Tauglichkeit ihrer Modelle. Eine Liste, die aufzeigt, welchen Kraftstoff die einzelnen Modelle verschiedener Herstellern vertragen, will der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) Anfang März auf seiner Internet-Seite bereitstellen (www.bvdm.de).

Der Zeitpunkt der Einführung des zehnprozentigen Bio-Ethanols ist noch umstritten. Der sogenannte Bio-Sprit soll das bisher angebotenen Benzin und Super an deutschen Tankstellen ersetzen. Motoren, die nicht für die Verwendung des teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Treibstoffs geeignet sind, müssen dann mit dem teureren Super Plus betankt werden, das einen deutlich geringeren Ethanol-Anteil hat.

Freitag Februar 22

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