Kias neues Kompakt-Cabrio: Der Ex Ceed kommt nach Genf
Freitag Februar 23
Eschborn, 23. Februar 2007 Kia lässt in Sachen Ceed nichts anbrennen: Das Cabrio Ex Ceed wird ab Dezember 2007 die Ceed-Familie komplettieren. Erstmals in die Öffentlichkeit darf der Frischluftwagen auf dem Genfer
Autosalon vom 8. bis 18. März 2007.
Peters Style
Kias neuer Designmann heißt Peter Schreyer. Er gab schon dem VW New Beetle und dem ersten Audi TT die Form. Auf das Ceed Cabrio hat er sich nach eigenen Angaben ganz besonders gefreut. Dass der Ex Ceed seine Gäste mithilfe eines elektrisch betriebenen Stoffdachs vor unschönem Wetter schützt, war für ihn keine Frage: Wir alle hatten schon lange den romantischen Wunsch, oben offen zu fahren. Für mich ist ein Stoffdach der wesentliche Bestandteil eines guten Cabrios.
Ein bisschen retro
Der Ex Ceed basiert auf der dreitürigen Variante Pro Cee`d. Ganz bewusst lässt Schreyer dabei ein paar Retroelemente einfließen. Das Cabrio wird wie seine Modellgeschwister in Zilina (Slowakei) produziert. Obwohl der Pro Ceed als Grundlage dient, soll die komplette Außenverkleidung anders sein. Der Wagen, der in Genf noch als Studie stehen wird, hat eine leichte Keilform und kräftig ausgestellte Radhäuser. Die abfallende Frontlampenform und die großen unteren Lufteinlässe verleihen dem Ex Ceed eine aggressive Nase, was ihn aus der Menge der Cabrios herausheben soll.
Zwei Töne
Die Studie wird mit einem Weißton überzogen, die Farbe des Daches bezeichnet Kia als Bitterschokolade. Diese Töne werden innen von der Lederauskleidung aufgenommen. Wenn die Produktion im Dezember 2007 beginnt, hat Kia mit dem fünftürigen Ceed, dem Kombi Ceed SW, dem dreitürigen Pro Ceed und dem frischen Ex Ceed eine komplette Golf-Konkurrenten-Familie auf die Räder gestellt. Laut Kia Chef Yong-Hwan Kim ist dies ein entscheidender Schritt, aus Kia eine europäische Marke mit koreanischen Wurzeln zu machen.
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