Mittwoch August 23
Schwalbach, 23. August 2006 Seit fast 60 Jahren ist der Defender das ikonisierte Aushängeschild der britischen Offroad-Marke Land Rover. Obwohl ein Hochbetagter, fährt der kantige 4x4 noch immer den meisten Konkurrenten im Gelände locker davon. Der Defender steht zwar für das gehobene Allrad-Abenteuer, ist jedoch in vielen Bereichen nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Land Rover hat reagiert und dem Defender einen neuen Turbodiesel verpasst und zudem den Innenraum aufgewertet. Die kauzige Optik des Urgesteins blieb hingegen nahezu unverändert.Armaturen im Disco-Look
Der überarbeitete Innenraum zeichnet sich durch ein neu gezeichnetes Armaturenbrett aus. Die Instrumente wurden aus dem Discovery übernommenen. Außerdem gibt es einen neuen Haltegriff an der Beifahrerseite. Ein zusätzlicher Eingang am Audiosystem erlaubt den Anschluss von MP3-Playern und anderen Geräten. Als wichtigen Bestandteil des veränderten Armaturenbretts hebt Land Rover das neu entwickelte Heizungs- und Lüftungssystem heraus. Während 50 Prozent mehr Luft in die Passagierkabine gelangen, soll die Heizung den Innenraum 40 Prozent schneller als zuvor erwärmen.
Schöner wohnen
Neue Sitze sollen den Defender-Passagieren im Modelljahr 2007 mehr Halt und Komfort geben. Die Versionen 110 Station Wagon und 130 Crew Cab bieten bis zu drei Fahrgästen auf einer neuen, asymmetrisch geteilt umklappbaren Sitzbank Platz. Die zweite Reihe des Defender 90 Station Wagon besteht hingegen aus zwei Einzelsitzen. Die beiden Einzelsitze sind auch für den dann siebensitzigen 110 Station Wagon bestellbar.
Startet Anfang 2007
Marktstart für den neuen Defender ist in Deutschland Anfang 2007. Über die Preise gibt es noch keine Informationen. Bisheriges Einstiegsmodell ist der Defender 90 Td5 Soft Top E, der derzeit für 23.400 Euro zu haben ist.
(mh)
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