- 120-PS-Benziner eher sparsam |
- im unteren Tourenbereich wenig zugkräftig |
- sehr komfortabel für diese Klasse |
- Wankstabilität akzeptabel, aber nicht gut |
- großer Kofferraum, viel Platz im Fond |
- hohe Ladekante, nach Umklappen unebene Ladefläche |
- ESP serienmäßig |
- Einstiegspreis kaum niedriger als bei VW Polo |
Eher komfortables Fahrwerk
Das Fahrwerk des C3 liegt eher auf der komfortablen Seite: Seine Stärke ist das Wegbügeln von Unebenheiten im Straßenbelag, scharfe Kurven und schnelle Ausweichbewegungen liegen ihm weniger. Wenn es kritisch wird, hilft nun in allen C3-Versionen serienmäßig ein ESP.
Innen edel - in der Topversion
Zum Fahrwerk passen die Sitze, die zwar weich federn, aber seitlich wenig Halt bieten. Das Cockpit weist ein sehr schickes zweifarbiges Armaturenbrett auf, allerdings nur in der Topversion. Zum Stolz von Citroën gehört außerdem die optionale Zenith-Frontscheibe für nur 400 Euro Aufpreis. Sie ermöglicht eine großartige Sicht auf hohe Berge, interessante Architektur oder auch hoch angebrachte Ampeln. Doch heizt sich das Wageninnere durch das Glasdach trotz Beschichtung auf. Das Verdunklungsrollo hat den Nachteil, dass sich die daran angebrachten Sonnenblenden nicht zum Schutz gegen seitliches Licht nach außen schwenken lassen. Frauen wird der fehlende Schminkspiegel auffallen.
Viel Platz im Fond
Im Fond sitzt es sich gut: Die Knie- und Kopffreiheit sind auch für Erwachsene besser als klassentypisch. Zu den Schokoseiten des Franzosen-Rundstücks gehört außerdem der große Kofferraum: Das Volumen ist in dieser Klasse einmalig und reicht fast an den VW Golf heran. Allerdings ist das Ladeabteil nicht gut nutzbar: Seine Unterkante liegt hoch und beim Umklappen wird die Ladefläche nicht eben. Der beim Vorgänger offerierte Einlegeboden wird nicht mehr angeboten.
Einstieg so teuer wie beim Polo
Die Preise für den neuen C3 beginnen bei 12.700 Euro. Das ist gewagt, denn ein fünftüriger VW Polo ist kaum teurer, und das bei vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung. Die Basisversion Advance des C3 umfasst ESP, vier Airbags, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne und eine Zentralverriegelung. Die Version Tendance ist empfehlenswerter, denn sie bietet zusätzlich noch ein CD-Radio, eine Klimaanlage sowie Kopfairbags und Nebelscheinwerfer. In dieser Version kostet die 120-PS-Variante 16.800 Euro. Damit liegt das Auto etwa auf dem Niveau der Konkurrenz.
C2 fällt weg
Doch der Vergleich mit der Polo-Grundversion zeigt, dass zumindest manche Versionen wohl nicht zum Listenpreis weggehen werden - dann bleiben wieder nur die leidigen Rabatte. Auch der schöne Innenraum wird das nicht verhindern. Eine höhere Preispositionierung ermöglicht aber vielleicht der im März 2010 erscheinende DS3, der die Rolle des Nobelablegers und des Dreitürers spielen wird. Unter dem C3 und DS3 wird es künftig nur noch den C1 geben, denn der C2 fällt weg. Weiterlaufen soll dagegen der alte C3 unter der Bezeichnung C3 First.
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