Arbeitet leise
Ein klassischer Zündschlüssel-Dreh erweckt das Hauptkraftwerk ein 1,4-Liter-Benziner zu kaum hörbarem Leben. Nur der Drehzahlmesser gibt Auskunft über den laufenden Motor. Ist der Wahlhebel in Position D, reicht der einfache Tritt aufs Gaspedal. Dann bringt der 95-PS-Benziner mit Unterstützung eines 20-PS-Elektromotors die knapp 1,4 Tonnen erstaunlich spontan in Bewegung.
Entspannter Gleiter
Nach dem ersten Schub beschleunigt der Wagen etwas verhaltener und dank des CVT-Getriebes ganz ohne Schaltvorgänge. Dabei überzeugt der Civic als entspannter Gleiter mit hohem Komfortniveau. Trotz dieser Auslegung wird das Fahrwerk auch dynamischen Ansprüchen gerecht. Störend ist jedoch die unpräzise Rückmeldung der Bremse.
Die Kraft der zwei Herzen
Ungewöhnlich ist zudem das Vollgas-Verhalten. Zunächt eilt die Motordrehzahl nach oben und verharrt auf hohem Niveau. Die Geschwindigkeit steigt dabei jedoch nicht so spontan wie die Drehzahlen. Das sonst bekannte lineare Zusammenspiel von steigenden Drehzahlen und Geschwindigkeit bleibt aus. Obwohl sein Doppelherz satte 115 PS mobilisiert, sind die Fahrleistungen nicht überragend: 12,1 Sekunden dauert der 100-km/h-Sprint, maximal sind 185 km/h möglich. Dafür bieten die zwei Motoren einen tollen Kompromiss aus Fahrspaß und Effizienz, der sich zudem rechnet.
Ressourcen-Schöner
Denn mit dem vom Hersteller angegebenen Durchschnittsverbrauch von 4,6 Litern Benzin ist der Civic Hybrid in seiner Klasse hoch ökonomisch. Im Test haben wir mit 6,2 Litern den üblichen Praxisaufschlag ermittelt. Wer jedoch mit ruhigem Gasfuß unterwegs ist, sollte mit fünf Litern auskommen.
Beim Bremsen sparen
Für das Sparen ist das komplexe Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor verantwortlich. So dient der E-Motor zur Energierückgewinnung beim Schiebebetrieb. Der Clou: Der dabei in Akkus gespeicherte Strom wird wieder in Vortrieb umgesetzt. Beim Sparen hilft außerdem die automatische Motorabschaltung bei Ampelstops.
Günstiger als Diesel und Benziner
Doch die Technik ist nicht ganz billig. Insofern stellt sich die Frage, ob man mit dem Civic Hybrid gegenüber konventionellen Benzinern und Dieseln langfristig Geld sparen kann. Als Vergleichsmodell haben wir den VW Jetta in den Motorisierungen 1.9 TDI DSG und 1.6 Automatik gewählt. Während der Jetta-Benziner 1.6 Automatik in der Anschaffung ausstattungsbereinigt mit dem Honda gleich auf liegt, kostet der Diesel 1.9 TDI mit DSG-Getriebe etwa 2.000 Euro mehr. Auch bei den Unterhaltkosten schneidet der Hybrid besser ab. Bei fünf Jahren Haltedauer und 20.000 Kilometer Jahreslaufleistung kostet der Kilometer beim Civic 32,2 Cent*, beim Diesel-VW 35,4 Cent* und beim Benziner 36,9 Cent*.
(mh)
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Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
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| Durchschnittspreis | 1.12 | 1.144 | 1.145 | 1.222 |
| Günstigster Preis | 1.081 | 1.107 | 1.107 | 1.167 |