86-PS-Benziner
Bei den Motoren gab es Änderungen im Detail. Die Benziner bekamen alle ein paar PS mehr. Die stärkeren Ottomotoren wie der 100- und der 115-PS-Benziner werden (noch) nicht angeboten. Wir fuhren den 1.4 16V mit 86 PS, der im alten Modell noch 75 PS hatte. Das Aggregat lässt den Fabia in recht vernünftigen 12,3 Sekunden die Tempo-100-Marke erreichen und bringt ihn auf eine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h. Den Verbrauch gibt Skoda mit 6,5 Litern an. Damit werden 155 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenem Kilometer emittiert eigentlich traurig, dass selbst ein nur mittelprächtig motorisierter Kleinwagen die 140-Gramm-Grenze nicht erreicht, die sich die Autoindustrie als Ziel gesetzt hat. Wie üblich wird der Verbrauch in der Praxis noch etwas höher als die Werksangabe liegen. Der Bordcomputer unseres Testwagens zeigte Werte zwischen 8,3 und 8,9 Liter an.
Angenehm leiser Motor
Dafür fährt sich das Aggregat angenehm leise, und das Beschleunigungsgefühl ist auch nicht schlecht. Aus dem Drehzahlkeller kommt der Stadtflitzer ebenfalls mit Würde heraus. 132 Newtonmeter Drehmoment stehen ab 3.800 U/min zur Verfügung, und bei 2.000 Touren sind es immerhin schon etwa 110 Newtonmeter. Der Motor wird serienmäßig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe verbunden, das sich ohne Probleme bedienen lässt.
Pluspunkte fürs Fahrwerk
Einen starken Pluspunkt für den Fabia stellt sein Fahrwerk dar. Es ist straff, und so kann man mit viel Lust und wenig Seitenneigung auch mal mit hohem Tempo eine enge Kurve nehmen. Der Komfort bleibt allerdings etwas auf der Strecke. Denn bei Bodenunebenheiten stuckert das kleine Auto, und auch die Lenkung bleibt davon nicht unbeeindruckt: Das Steuer ruckelt hin und her.
Mäßige Sitze, trister Innenraum
Vielleicht damit man sich durch das gute Fahrwerk nicht zu übermäßig sportlicher Gangart verleiten lässt, hat der Fabia Sitze mit nur wenig Seitenhalt. Auch die Gestaltung des Innenraums in unserem gut ausgestatteten Testwagen wirkt ein wenig trist. So fällt das altmodisch gerippelte Hartplastik an den Türgriffen und an Teilen des Armaturenbretts negativ auf. In puncto Materialqualität und Innenraumdesign bieten andere Kleinwagen mehr. Dafür sitzt man im Fond des Fabia ausgesprochen gut: Die hervorragende Kopffreiheit und die ebenfalls über dem Klassendurchschnitt liegende Kniefreiheit sind lobenswert. Unser Testfahrzeug hatte drei in der Sitzlehne verankerte Dreipunktgurte und drei Kopfstützen im Fond. Außerdem war die Rücksitzbank geteilt umklappbar all das war beim Vorgängermodell zumindest in der Basisausstattung nicht Serie. Doch da Skoda die genaue Ausstattung noch nicht festgelegt hat, lohnt eine Diskussion dieser Details noch nicht.
Größerer Kofferraum
Der Kofferraum fasst nun 300 bis 1.163 Liter, während es bisher nur 260 bis 1.016 Liter waren. Legt man die Rücksitzflächen und -lehnen um, ergibt sich eine nicht ganz ebene Ladefläche. Autos wie der neue Opel Corsa oder der Toyota Yaris machen das besser. Neu sind einige praktische Details. So gibt es nun links und rechts jeweils einen ausklappbaren Haken für Plastiktüten sowie eine Art Korb, in die man Kleinkram legen kann. Solche Helfer würde man sich auch für den Basis-Fabia wünschen.
Noch keine Preise
Einen Fabia kauft man sicher auch wegen des Preises. Doch hier spannt uns Skoda noch bis zum Genfer Autosalon im März 2007 auf die Folter erst dann werden Preise und Ausstattungen festgelegt. Den alten Fabia gab und gibt es ab 10.248 Euro. Dafür bekommt man den 55 PS starken Dreizylinder und fünf Türen. Das Preisniveau lag deutlich unter dem der Konkurrenz. VW etwa verlangt für den 55-PS-Polo mindestens 11.797 Euro, Opel für den 60-PS-Corsa 11.274 Euro und Ford für den Fiesta immerhin noch 11.050 Euro. Und wohlgemerkt, das alles für den Dreitürer, während beim Fabia schon immer fünf Türen Serie waren. Das entsprechende Modell des Fabia II ist fünf PS stärker, und das wird sich Skoda wohl auch bezahlen lassen. An der Ausstattung wird sich wohl nicht viel ändern: ESP ist bei 60-PS-Kleinwagen eigentlich immer aufpreispflichtig, ebenso wie elektrische Fensterheber oder eine Zentralverriegelung. So ist wohl von einem moderaten Preisanstieg auszugehen. Gut möglich, dass der Preis unter der psychologischen Marke von 11.000 Euro bleibt.
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Genf 2008: Skoda Superb
Weltpremiere auf dem Genfer Salon, Markteinführung im Laufe des Jahres 2008- Skoda stellt sein neues Spitzenmodell Superb vor |
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Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
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| Durchschnittspreis | 1.078 | 1.148 | 1.148 | 1.231 |
| Günstigster Preis | 1.012 | 1.082 | 1.082 | 1.149 |