Dienstag März 25
Beim Kauf eines gebrauchten Pkw geraten Kunden häufig unwissentlich an einen Unfallwagen. Ein paar Tricks helfen dabei, einen vertuschten Crash zu entdecken. Ein Austausch von Seitenteilen wie zum Beispiel Türen erkennt der Käufer an ungleichmäßig gesetzten Schweißpunkten. Unversehrte Schrauben ohne Arbeitsspuren sind dagegen ein Zeichen für ein unfallfreies Auto. Zudem muss die Beschriftung der Seiten- und Windschutzscheiben laut "Auto Tests" einheitlich sein, da ein Wechsel der Beschriftung auf einen Austausch von Glasscheiben hinweisen kann. Vor dem Kauf sind zudem die Spaltmaße zu kontrollieren. Verlaufen sie ungleichmäßig, kann dies an einem vorangegangenen Unfall liegen.Im Lack sich spiegelnde, gerade verlaufende Linien deuten auf eine ebene Karosserie ohne Beulen hin. Die Dicke der Farbschicht zeigt hingegen ein Lackprüfgerät an. Umso dicker der aufgetragene Lack, desto mehr Farbe oder Spachtelmasse wurde zur Vertuschung von Schäden aufgetragen. Mit einem Magneten können stark ausgebesserte Stellen entlarvt werden, für feinere Diagnosen ist ein Messgerät notwendig. Anhand der Leichtgängigkeit der Türen lässt sich ein verzogener Rahmen ausschließen. Ein schief stehendes Lenkrad während der Probefahrt ist ein Hinweis auf eine mangelhafte Fahrwerkseinstellung. Beim Kauf eines Gebrauchten ist darauf zu achten, dass die Unfallfreiheit des Wagens schriftlich im Kaufvertrag vom Verkäufer versichert wird.
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