Im Gegensatz zur Bundesregierung, zum Opel-Management und zum Betriebsrat gibt es auch Stimmen, die in einem Verbleib von Opel bei General Motors Vorteile sehen. Ein Einstieg von Magna oder RHJ muss laut dem Autoexperte Stefan Bratzel von der Fachhochschule Bergisch Gladbach nicht die beste Lösung sein. Jeder dieser Optionen bringe Arbeitsplatzverluste mit sich, sagte er laut "Spiegel Online".
Ein Verbleib bei GM könnte langfristig dagegen durchaus positiv für Opel sein, "da die Politik so viele Bedingungen an die Übernahme gestellt hat, dass ein freies Agieren auf dem Markt schwierig werden könnte". Opel allein sei zu klein, um überleben zu können. Und die Optionen Magna und RHJ könnten "nur Übergangslösungen" sein.
Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler kommt zu einer ähnlichen Einschätzung. Der US-Konzern sei durch den unerwartet guten Verlauf des Insolvenzverfahrens gestärkt. GM habe seine eigenen Probleme pragmatisch gelöst und stehe mittlerweile besser da als Opel.
Dienstag August 25
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