- nicht besonders starker, aber spritziger Motor |
- bei flotter Fahrt laute Motorengeräusche |
- kein Wanken und Neigen in engen Kurven- sportlich und dennoch komfortabel gedämpft |
- sportliche Optik durch Spoiler und Leichtmetallfelgen- Innenraum wirkt größer als er ist |
- voraussichtlich günstiger Kaufpreis |
- hoher Spritverbrauch |
Alltagssportler
Der Swift Sport wurde als Auto konzipiert, bei dem der Fahrspaß im Vordergrund steht. Dennoch soll die Alltagstauglichkeit nicht unter der sportlichen Auslegung leiden. Besonders gelungen ist das den Suzuki-Ingenieuren beim Fahrwerk. Für ein Sportfahrwerk dämpfen die exzellenten Monroe-Federbeine Unebenheiten sehr komfortabel. Dennoch bleibt der Swift Sport in Kurven und bei Lastwechseln die Ruhe selbst. Kein Wanken und kein Neigen trüben den Fahrspaß. Wahrscheinlich auch ein Grund hierfür ist erneut das geringe Gewicht des kompakten Japaners.
Flotte aber wenig aufregende Beschleunigung
Nicht ganz ohne Kritik bleibt der 1,6-Liter-Motor. Ein Triebwerk mit 125 PS Leistung als Sport zu bezeichnen, ist doch recht optimistisch. Zwar kann man die Beschleunigung getrost als flott bezeichnen und eine Endgeschwindigkeit von 200 km/h ist auch alles andere als langsam. Aber der letzte Adrenalinkick und die sich aufstellenden Nackenhaare beim Beschleunigen bleiben leider aus.
Laute Motorengeräusche
Fährt man den Swift Sport so, wie es sein Name verlangt, wird es im Innenraum ziemlich laut. Trotz moderater Drehzahlen hat man ständig das Gefühl, hochschalten zu müssen. Ein sechster Gang wäre für den Fahrspaß des Suzuki auf jeden Fall förderlich gewesen.
Keine Sonderausstattungen beim Swift Sport
Im Innenraum und bei der Ausstattung verfolgt Suzuki das Weniger ist mehr-Prinzip. Schlichtes Schwarz durch einige rote Farbakzente aufgepeppt, beherrscht das Interieur. Die Sonderausstattungsliste des Swift Sport ist sehr kurz gehalten: Sie existiert nämlich nicht. Den Japan-Sportler gibt es nur in einer Ausstattungsvariante. Dennoch fehlt es an nichts. Ein CD-Radio mit Navigationssystem ist genauso verbaut wie ein Multifunktions-Lederlenkrad und eine Klimaanlage. Die bequemen, nicht zu engen Sportsitze sind höhenverstellbar und geben keinen Anlass zur Beschwerde. Zudem wirkt der Innenraum größer als es von außen den Anschein hat.
Ganz schön durstig
Den Verbrauch gibt Suzuki mit 7,2 Litern Super Plus an. Diesen Wert können wir allerdings nicht ganz bestätigen. Nach unserer etwa hundert Kilometer langen Testrunde durch den Taunus zeigte der Bordcomputer einen durchschnittlichen Testverbrauch von 9,9 Litern an. Damit setzt sich der kleine Trinker ziemlich weit nach vorne in der ewigen Säufer-Bestenliste. Bei 45 Litern Tankinhalt ergibt sich eine Reichweite von zirka 450 Kilometern. Nicht gerade üppig.
Schnäppchen von Suzuki
Preislich soll der Suzki Swift Sport voraussichtlich bei 17.000 bis 18.000 Euro liegen. Der Mini Cooper kostet in der Basisvariante 17.200 Euro, ohne Navigationssystem und ohne Klimaanlage. Daher ist der Suzuki ein echtes Schnäppchen. Optik und Fahrwerksqualitäten des Swift Sport sind in diesem Segment keine Selbstverständlichkeit. Verkaufsstart soll im Januar 2007 sein.
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| Durchschnittspreis | 1.143 | 1.161 | 1.162 | 1.237 |
| Günstigster Preis | 1.106 | 1.119 | 1.119 | 1.182 |