Von Ferrari für Maserati
Der von Ferrari eigens für Maserati angefertigte Achtzylinder hat einen Hubraum von 4.244 Kubikzentimetern. Diese Tatsache ist schon im Stand die reinste Wohltat. Beim sonoren Blubbern der beiden Doppelendrohre läuft es einem kalt den Rücken hinunter. Der V8-Motor zerrt mit 400 PS an der Hinterachse und treibt den Wagen in 5,6 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 270 km/h erreicht. Zusätzlich wurde dem neuen Quattroporte mehr Drehmoment verpasst. Bisher leistete das Triebwerk 451 Newtonmeter Drehmoment bei 4.500 Umdrehungen. Beim Automatikgetriebe liegt das maximale Drehmoment von 460 Newtonmeter jetzt bereits bei 4.250 Touren an. Das beschert dem Viertürer vor allem von unten raus einen flotten Antritt.
Nahezu gleichmäßige Gewichtsverteilung
Passend zum Anspruch des Quattroporte, eine sportliche Luxuslimousine zu sei, präsentiert sich auch das Fahrwerk. Der Viertürer eignet sich sowohl für die gemütliche Flanierrunde rund ums Hotel de Paris im Fürstentum an der französischen Riviera, als auch für die sportliche Ausfahrt in den Bergen oberhalb des Zwergstaates. Um eine bessere Gewichtsverteilung zu bekommen, sitzt der Front-Mittelmotor und das Automatikgetriebe knapp hinter der Vorderachse. Im Vergleich zur DuoSelect-Version ist das geändert worden, hier sitzt das Getriebe kurz vor der Hinterachse. 49 Prozent des Gewichtes lagern auf der Vorderachse, die restlichen 51 Prozent sitzen auf dem hinteren Pendant. Beim DuoSelect-Getriebe ist die Gewichtsverteilung 47 zu 53 Prozent. Das elektronische Dämpfungssystem Skyhook verfügt über eine Reihe von Sensoren, die die Bewegungen der Räder und der Karosserie registrieren und die Dämpfungskennlinie in Sekundenbruchteilen daran anpassen. Nur mit Mühe schafften wir es auf der kurvigen Strecke hinauf zum Monte-Carlo Golf Club, die Reifen des Italieners zum Quietschen zu bringen. Hier haben die Ingenieure ganze Arbeit geleistet.
Sitze mit wenig Seitenhalt
Etwas mehr Mühe hätten sich allerdings die Interieur-Designer geben können. Vor allem die Mittelkonsole und das Lenkrad passen optisch nicht in ein Auto dieser Preiskategorie. Die Knöpfe des Navigationssystems und der Audio-Anlage sind unterhalb des Bildschirms angebracht und nicht rechts und links davon, wie es ergonomisch am günstigsten wäre. Dort befinden sich die relativ wenig benutzten Knöpfe, um zum Beispiel das Rollo an der Heckscheibe herunterzulassen und um die Türen zu verriegeln. Fahrer- und Beifahrersitz sind sehr bequem, dürften aber gerne noch etwas mehr Seitenhalt bieten. Ansonsten wirkt der Innenraum sehr wertig und auch die Verarbeitung ist dem Preis angemessen.
Exklusivität hat ihren Preis
Kommen wir zum Preis des Maserati Quattroporte Automatik. 112.060 Euro soll der viertürige Italiener in der Grundversion kosten. Das bisher einzige Quattroporte-Modell mit dem etwas sportlicheren DuoSelect-Getriebe kostet 109.972 Euro. Zur serienmäßigen Ausstattung des Automatik-Viertürers gehören unter anderem 18-Zoll-Felgen, eine Bremsanlage von Brembo, Xenon-Scheinwerfer und ein Soundsystem von Bose. Die Serienausstattung ist hochwertig und durchdacht. Dennoch fehlt in der Grundausstattung die Sitzheizung. Verglichen mit der deutschen Konkurrenz ist der Quattroporte um einiges teurer. Der 350 PS starke Audi A8 4.2 kostet 78.700 Euro, BMW verlangt für den 750i mit 367 PS 80.017 Euro und der Mercedes S 500 mit 388 PS kostet 91.987 Euro. Doch wie bereits eingangs erwähnt, damit werden Sie in Monaco keine Blicke ernten können. Exklusivität hat eben ihren Preis.
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Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
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