Neues von gestern: Hella leuchtet rechte Fahrbahn besser aus

Je weiter man sieht, desto sicherer kann man bei Dunkelheit fahren. Das H4-Licht ist somit ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Wahrnehmungssicherheit. Der Lichtspezialist Hella ist jetzt noch einen Schritt weiter gegangen und hat mit dem H4S einen Scheinwerfer entwickelt, der die Reichweite des Abblendlichts um 30 Prozent steigert.

Das H4S ist ein Scheinwerfersystem, in dem zwei Reflektoren miteinander kombiniert wurden. Ein großer Rechteck-Reflektor mit hoher Brennweite bündelt das Licht so stark, dass spotartig ein noch weiter vorausliegender Bereich ausgeleuchtet wird. Vor allem der rechte Fahrbahnrand ist in der Ferne besser ausgeleuchtet, so dass Radfahrer und Fußgänger noch früher erkannt werden können als bisher. Ein zweiter, kleinerer Reflektor mit geringerer Brennweite streut das Licht stärker und leuchtet den Nahbereich aus.

Heute (2009) ist das Xenon-Licht die vorläufig leistungsfähigste Scheinwerfer-Technik. Die Leuchtkraft liegt mehr als doppelt so hoch wie bei den vorher eingesetzten Halogenlampen. In Zukunft dürften aber immer mehr Hersteller auf LED-Scheinwerfer setzen, die zwar als teuer, aber auch als besonders energiesparend gelten. Als erster Pkw ist der Sportwagen Audi R8 gegen Aufpreis mit LED-Vollscheinwerfern zu haben.

Montag Januar 26