- schwungvoller Turbobenziner- relativ niedriger Verbrauch |
- straff, aber nicht unbequem |
- keine elektronisch geregelten Dämpfer verfügbar |
- sehr viel Kofferraum- guter Sitzkomfort im Fond |
- günstiger als vergleichbare Allradkombis- sehr gut ausgestattet |
Schon Euro-5-fest
Im Vergleich mit dem 2.0 TDI mit 140 PS kann sich der Benziner ebenfalls sehen lassen. Der Selbstzünder bietet mit 320 Newtonmeter zwar noch mehr Kraft aus dem Drehzahlkeller heraus, doch während diesem die Power bei höheren Touren ausgeht, steht beim TSI das Maximaldrehmoment von 1.500 bis hinauf auf 4.500 Touren zur Verfügung. Anders als der Scout mit Diesel erfüllt der mit Benzinmotor bereits die Euro-5-Abgasnorm.
Sparsam ...
Ein DSG, das sonst im Octavia optional angeboten wird, steht beim Scout nicht in der Liste. Als Getriebe kommt stattdessen stets eine Sechsgang-Handschaltung zum Einsatz, die keine Probleme bereitet. So ausgestattet, braucht der Allrad-Octavia laut Hersteller 7,8 Liter Super auf 100 Kilometer. Das ist ein guter Wert, denn ein VW Passat Variant mit Allradantrieb und dem 150 PS starken, alten 2.0 FSI benötigt laut Hersteller schon über einen Liter mehr. Der Mehrverbrauch gegenüber dem Fronttriebler ist allerdings spürbar: Ein Octavia Combi 4x2 mit dem gleich Motor verfeuert laut Skoda 0,8 Liter auf 100 Kilometer weniger. Zum Vergleich: Bei einem Mercedes C280 beträgt die Differenz zwischen Allradler und Fronttriebler nur 0,2 Liter Benzin. Dennoch kann man den Scout 1.8 TSI zu den sparsamen Autos rechnen.
... und geräumig
Und er ist geräumig. Wie beim normalen Octavia Combi haben Im Fond auch Erwachsene viel Platz, und der Kofferraum sprengt den klassenüblichen Rahmen. 580 bis 1.620 Liter sind mehr, als die meisten Mittelklassekombis bieten. Auch ist das Cockpit des Scout sehr ansehnlich gestaltet, und die Sitze bieten ordentlichen Seitenhalt. Zu den Besonderheiten gehört ein Haltegriff aus etwas billigem Plastik, an den sich der Beifahrer klammern kann.
Knapp über 28.000 Euro
Den Octavia Scout 1.8 TSI gibt es für 28.090 Euro zu kaufen. Damit ist er fast 3.000 Euro teurer als ein Octavia 4x4 1.8 TSI in der Ausstattung Ambiente, aber nur rund 500 Euro teurer als das gleiche Auto in der Elegance-Version. Der Scout ist auch ähnlich gut ausgestattet wie der Octavia Combi Elegance. So gibt es serienmäßig neben einem klassentypischen Sicherheitspaket eine Klimaautomatik, ein CD-Radio, Nebelscheinwerfer, 17-Zoll-Alufelgen, eine Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber rundum sowie elektrisch einstellbare Außenspiegel. Auch eine Scheibenwischer- und Fahrlichtautomatik, ein Tempomat, Parksensoren fürs Heck und eine Sitzheizung sind Serie. Anders als die Elegance-Version besitzt der Scout außerdem noch eine Scheinwerferreinigungsanlage, eine Dachreling, um einen Zoll größere Felgen und Edelstahlpedale sowie die Scout-Optik. Dafür fehlen die elektrisch anklappbaren Außenspiegel und das Multifunktionslenkrad.
Konkurrenten durchgängig teurer
Im Vergleich zur Elegance-Version ist der Scout also nicht teuer. Und auch für entsprechende Konkurrenzmodelle wird ausnahmslos mehr verlangt als für den Scout. Meist wird der Vierradantrieb erst in den höheren Klassen und oft auch nur in Kombination mit Dieselmotoren angeboten - einen VW Golf Variant mit Allradantrieb gibt es beispielsweise nicht mit Benzinmotor. Preislich vergleichbar mit unserem Testmodell, obwohl der oberen Mittelklasse zugehörig, ist der Subaru Legacy Kombi mit 150-PS-Benziner und Allradantrieb, den es ab 28.810 Euro gibt. Der Benzinverbrauch ist hier jedoch mit 8,6 Liter auf 100 Kilometer höher als bei unserem Scout, und der Kofferraum ist ebenfalls deutlich kleiner. Schon von der Papierform her würden wir uns da eindeutig für den Skoda entscheiden.
Teilen Sie Ihr wissen
ADAC - Staumeldungen: