Blo keine Vernderungen
Wer den Cee`d kennt, wird vom Innenraum nicht berrascht. Armaturenbrett, Instrumente, Mittelkonsole: Alles im Pro_Cee`d ist so, wie man es von seinem fnftrigen Verwandten kennt. Und das geht auch vllig in Ordnung. Denn an Bedienung, Raumgefhl und Materialien gibts nicht wirklich viel zu meckern. Die Kunststoffe wirken recht hochwertig und fhlen sich auch so an. An den Klassenprimus Golf kommt der Pro_Cee`d in dieser Kategorie allerdings nicht heran. Das liegt nicht nur an den rmlich wirkenden Innengriffen aus schndem Hartplastik. Eher sind es die Details, die im Kia nicht ganz den hohen Standard des Wolfsburgers erreichen. So wartet der Pro_Cee`d etwa mit Schmankerln wie einer Multimediabuchse fr USB-Gerte oder iPod auf, die sich aber hinter einer simplen Plastikklappe in tristem Schwarz verbirgt. Oder die Sitze des Sport-Pakets, die eine Mittelbahn in witziger Reifenprofil-Optik tragen der aktuelle Pirelli-GTI lsst gren. Deren belederte Seitenteile werfen an den Sitzwangen aber unschne Falten. Kurz gesagt: Man muss sich wei Gott nicht berwinden, in den Pro_Cee`d einzusteigen und sitzen zu bleiben. Ein Erlebnisfeuerwerk fr die Sinne brennt der Koreaner aber auch nicht ab
Auf groer Fahrt
Trotz der flacheren Dachlinie bietet der Dreitrer im Inneren ausreichend Platz. Auf den hinteren Sitzen ist zwar die Kopffreiheit beschnitten, allerdings drften sich daran nur Sitzriesen im XL-Format stren. Die Beinfreiheit im Fond geht jedenfalls in Ordnung und liegt in etwa auf Golf-Niveau. Dank serienmiger Easy-Entry-Funktion fllt der Zustieg auf die billigen Pltze zudem relativ leicht. Beim Kofferraumvolumen mssen Pro_Cee`d-Fahrer ebenfalls keine Kompromisse eingehen: Mit 340 Liter liegt der Kia genau im Klassendurchschnitt und die asymetrisch teilbare Rckenlehne sorgt fr Variabilitt. Kleine Schnheitsfehler: Da die Sitzbank (aus Kostengrnden) nicht vorgeklappt werden kann, entsteht keine ebene Flche, und die Ladekante ist fr unseren Geschmack einen Tick zu hoch.
Eins, zwei oder drei?
Bei der Prsentation am Nrburgring konnten wir bereits drei der vier Motoren ausprobieren, die zum Marktstart des Pro_Cee`d erhltlich sind. Lediglich der kleine Diesel glnzte durch Abwesenheit. Bei allen Aggregaten bleibt die gebotene Power ein wenig hinter dem sportlichen Anspruch zurck. Unter der Haube ist zwar nicht Schmalhans Kchenmeister, doch eine echte Top-Motorisierung, die den Kia auf Augenhhe mit Golf GTI und Konsorten brchte, ist derzeit noch nicht in Sicht. Statt dessen tritt der Pro_Cee`d hierzulande mit zwei Dieseln und zwei Benzinern an. Als Basismotorisierung dient der 1.6-CVVT-Vierzylinder mit 126 PS und 154 Newtonmeter Drehmoment. Als kleinster Selbstznder steht zudem der 1.6 CRDi im Katalog, der zwar nur 115 PS mobilisiert, mit 255 Newtonmeter Drehmoment aber bulligen Durchzug garantiert. Die beiden Topmotoren sind der 2.0 CRDi mit 140 PS und 305 Newtonmeter sowie der 2.0-CVVT-Benziner mit 143 PS und 186 Newtonmeter.
Im Testlabor
Auf dem winzigen Handlingkurs des Nrburgrings macht der groe Diesel naturgem den behbigsten Eindruck. In den ultraengen, beregneten Kurven des Testgelndes kmpft der Fronttriebler mit dem schweren Selbstznder auf der Vorderachse verzweifelt um Traktion, whrend sich das ESP zu Tode regelt. Mit abgeschaltetem Sicherheitsnetz fhrt es sich auf diesem Terrain etwas runder und der erste Fahreindruck besttigt sich: Der Pro_Cee`d ist ein gutmtiger Geselle, der in zu schnell gefahrenen Kurven stoisch ber die Vorderrder in Richtung Auenrand schiebt. Auch ohne ESP bringen den Asiaten schnelle Ausweichmanver auf nasser Strecke nicht wirklich aus der Ruhe, und selbst wer es etwas zu forsch angeht (oder ber die Rttelplatte fhrt), kann ihn mit ein, zwei beherzten Lenkmanvern wieder auf Kurs bringen. Im Vergleich zum Fnftrer trgt der Pro_Cee`d brigens einen greren Stabilisator an der Hinterachse. Das reduziert die Wankbewegungen der Karosserie und sorgt fr ein etwas strafferes Fahrgefhl. Wenn das optionale Sport-Paket bestellt wird, bekommt der Wagen zudem ein insgesamt strafferes, aber nicht tiefergelegtes, Fahrwerk verpasst. Diese straffere Charakteristik passt gut zum mild-sportlichen Anspruch des Kompakt-Coups, echte Kurvenkratzer drften sich allerdings nach noch mehr Hrte und Direktheit sehnen.
In der Realitt
Im Alltagsbetrieb kommen solche Klagen allerdings nur selten auf. Der Pro_Cee`d ist nicht so hart, dass er seine Passagiere ber Gebhr nerven wrde. Auch auf schlechteren Straen spricht die Federung gut an und bgelt die meisten Unebenheiten aus. Lediglich auf kurzen, harten Wellen wirds etwas stuckerig. Bei unserer Testfahrt ber die romantischen Landstrchen der Eifel jedenfalls funktionierte das Fahrwerk des 1,6-Liter-Benziners insgesamt tadellos und unauffllig. Die Lenkung ist ebenfalls gelungen, bietet (fr ein elektrisches System) ausreichend Rckmeldung, knnte allerdings auf schnelle Einlenkmanver etwas direkter reagieren. Auch die Bremse verrichtet ihren Dienst angemessen: Das Pedalgefhl berzeugt, der Druckpunkt ist ausreichend klar definiert und die Wirkung der Stopper ist ebenfalls ordentlich. Mit dem kleinen Benziner ist der Pro_Cee`d zwar nicht wirklich untermotorisiert, trotzdem htten wir uns fr die beherzte Kurvenjagd oder berholmanver am Berg etwas mehr Leistung gewnscht. Auch das Ausdrehen des Motors sorgt hier nicht fr Abhilfe, da die Maschine im letzten Drittel des Drehzahlbands zh wird und nur unwillig bis an den Begrenzer dreht. Somit mussten wir aufgrund des niedrigen Drehmoments hufiger zum Schalthebel des Fnfgang-Getriebes greifen, als uns lieb war. Das nmlich funktioniert teilweise etwas hakelig: Gerade der zweite Gang weigerte sich beim Herunterschalten oft hartnckig, einzurasten. Ein Manko, das laut Kia dem Vorserienstatus der Testfahrzeuge zuzuschreiben ist. Das gilt wohl nicht fr die Qualitt der vorderen Sitze, die fr eine engagierte Fahrweise schlicht zu wenig Seitenhalt bieten. Zudem sind die Sitzflchen nicht straff genug und fhlen sich ein wenig nach einem durchgesessenem Fernsehsessel an, in dem der Hintern durchzuhngen scheint. Hier sollte Kia nachbessern oder gleich einen strafferen, engeren Sportsitz in die Aufpreisliste aufnehmen.
Abgerechnet wird zum Schluss
Apropos Preisliste: Mehr Sportlichkeit ist beim Pro_Cee`d nicht gleichbedeutend mit mehr Geld. Fr den gnstigsten Dreitter den 1,6-Liter-Benziner in LX-Ausstattung werden 15.430 Euro fllig, also exakt 500 Euro weniger als fr den Fnftrer. Fr diesen Preis gibts beim LX Goodies wie sechs Airbags, aktive Kopfsttzen, ESP, MP3-Radio mit sechs Lautsprechern oder elektrische Fensterheber vorn serienmig. Fr unseren kleinen Benziner in der luxuriseren EX-Ausstattung verlangt Kia 17.740 Euro. Zustzlich hatte der aber noch das Sitz- & Sicht- sowie das Komfort-Paket an Bord und trug eine Metalliclackierung. Die Preise fr diese Zusatzoptionen hat Kia derzeit noch nicht festgelegt. Am oberen Ende der Preisskala steht der 2,0-Liter-Diesel in TX-Ausstattung fr 23.275 Euro. Der ist mit weiteren Details wie Klimaautomatik, 17-Zoll-Alus, Regen- und Lichtsensor oder Parksensoren am Heck fast komplett ausgestattet. Lediglich Voll-Lederausstattung, Navigation, Schiebedach und Metallic-Lack stehen fr den TX noch in der Aufpreisliste.
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Fiat Linea - Video
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Fiat Linea
Der Fiat Linea ist der Neu mit Stufenheck in der Flotte der Italiener. Ende Juni wird er erhältlich sein. |
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Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
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· Porsche · BMW · Volkswagen |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.369 | 1.47 | 1.47 | 1.559 |
| Günstigster Preis | 1.311 | 1.411 | 1.411 | 1.499 |