Bio-Verbundmaterialien für die automobile Serienproduktion

Karosserieteile aus Bio-Verbundwerkstoffen könnten bald in Serie gefertigt werden. Dies wird von einem Projekt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe vorangetrieben. Die Alltagstauglichkeit der umweltfreundlichen Materialien wird nun gemeinsam mit dem TÜV Rheinland bei Außenspiegeln und Tankklappen aus den entsprechenden Stoffen getestet. Anschließend sollen 100 Teile in die Serienfertigung gehen.

Die Teile bestehen überwiegend aus pflanzlichen Rohstoffen wie zum Beispiel aus Flachsgewebe oder Polymere auf Basis von Lein- und anderen Pflanzenölen. Dabei besteht im Gegensatz zu den bereits gängigen Kunststoffen mit Naturfaserverstärkung sowohl der Kunststoff als auch die sogenannte Stützfaser aus pflanzlichen Rohstoffen. Ein erstes Beispiel für den Einsatz solcher Stoffe im Automobilbau ist das Konzeptfahrzeug BioConcept-Car, mit dem unter anderem der Sänger Smudo an Rennveranstaltungen teilnimmt.

Mittwoch Oktober 28

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