Klimaautomatik in der Top-Variante Serie
Die Funktionsausstattung kann sich in gewohnter Weise sehen lassen. Serienmäßig kommt die Spitzen-Variante mit Klimaautomatik und Tempomat aus dem Werk. Nicht ganz optimal gelöst ist die Navigationsfrage, zumindest in unserem Testwagen: Im DIN-Schacht der Mittelkonsole steckt ein nachträglich montiertes Becker-Gerät mit Radio und Bluetooth-Schnittstelle fürs Telefon. Für diesen Ort kann aber auch ein Nachrüst-System mit großem Farbdisplay geordert werden.
Erstmals ein Diesel zu haben
Schauen wir unter die Haube: Erstmals kann für den Magentis ein von Kia und Hyundai entwickelter, 140 PS starker Dieselmotor geordert werden. Das Zweiliter-Aggregat arbeitet mit Common-Rail-Technik und wird serienmäßig mit Partikelfilter geliefert. In Kombination mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe fährt der 2.0 CRDi 201 km/h Spitze, die optionale Vierstufen-Automatik lässt 200 km/h zu. Die Sprintwerte wurden noch nicht offiziell bekannt gegeben, dafür aber die Verbräuche: 6,0 Liter will der Schalter, 7,3 Liter der Diesel-Magentis mit Automatik.
Top-Benziner mit 188 PS
In der Benziner-Liste stehen ein Zweiliter-Vierzylinder mit 144 PS und der von uns getestete 2,7 Liter V6 mit 188 PS. Diese Motorisierung wird ausschließlich in Verbindung mit einer Fünfstufen-Automatik ausgeliefert. Mit diesem Motor ist der Mittelklässler ordentlich, aber nicht übertrieben sportlich motorisiert. Vor allem aus dem Drehzahlkeller dürfte der Magentis gern ein wenig flotter beschleunigen. Die Beschleunigung auf Tempo 100 absolviert der Neu-Kia mit diesem Motor in 9,1 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h.
Sanfte Automatik
Die Automatik schaltet recht sanft und erlaubt Handarbeit: In einer zweiten Gasse kann, wer mag, auch manuell die Stufen wechseln. Das Fahrwerk ist eher auf Komfort als auf Sportlichkeit ausgelegt, ohne allerdings zu weich gefedert zu sein. Dank der direkten Lenkung lässt sich der Fronttriebler auch auf der Kurvenstrecke recht flott voranbringen, ohne allerdings Sportwagen-Qualitäten zu zeigen. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm ESP ist übrigens ebenso serienmäßig an Bord wie eine abschaltbare Traktionskontrolle.
Ab 21.300 Euro
Damit kommen wir zu einem der wohl wichtigsten Punkte des neuen Magentis: dem Preis. Das Einstiegsmodell 2.0 EX Basis ist bereits ab 21.300 Euro zu haben. Damit ist der Kia ein richtiges Schnäppchen: Der viertürige Ford Mondeo 2.0 Ambiente kostet 22.750 Euro, der VW Passat 2.0 FSI ist 25.450 Euro teuer und ein Toyota Avensis 2.0 Sol schlägt als Viertürer mit 23.750 Euro zu Buche. Der Hyundai Sonata 2.4 rollt ab 22.990 Euro vom Hof des Händlers.
Üppige Serienausstattungsliste
Für das von uns getestet Kia Top-Modell 2.7 V6 EX Top muss man 27.470 Euro hinlegen. Dafür ist die Serienliste recht üppig gefüllt: Neben dem bereits erwähnten Stabilitätsprogramm und der Lederausstattung sind Parksensoren hinten, das Glasschiebedach, Nebelscheinwerfer, die Klimaautomatik und ein CD/MP3-Radio mit Sechsfach-CD-Wechsler dabei. Zur Sicherheitsausstattung gehören sechs Airbags und aktive Kopfstützen an allen Sitzen.
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KIA Cee d
Der neue KIA Cee d. Erstmals vorgestellt auf dem Pariser Autosalon. KIA lockt mit einer Garantie von sieben Jahren. Der Neue in der Golf-Klasse ist seit Erstem diesen Monats erhältlich und wird als ... |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
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| Durchschnittspreis | 1.396 | 1.495 | 1.495 | 1.583 |
| Günstigster Preis | 1.339 | 1.429 | 1.429 | 1.489 |