Wir schalten das Licht an, öffnen die Türen, machen nicht dicht. So knapp reagierte Volker Lange, der Präsident des Verbands der Importeure (VDIK), auf die Diskussion über die Zukunft der Automobil International (AMI) in Leipzig in einem Interview mit dem Branchen-Informationsdienst PS-Automobilreport. Unsere breit gefächerte Diskussion macht es schlichtweg überflüssig, uns mit Ansichten selbsternannter Experten, die von der Sache keine Ahnung haben, zu beschäftigen.
Auch der Chef der Leipziger Messe, Wolfgang Marzin, äußert sich in dem Interview optimistisch über die Zukunft der AMI. Das sei eine Käufermesse. Messen sind Treibhäuser für Optimismus. Wir müssen mit positiver Einstellung voranzugehen. Eine Messe kann das. Wer sonst? Das schwierige Umfeld beflügele die Messeveranstalter, den VDIK und die Leipziger Messe, ein hervorragendes Produkt zu zimmern, mit vielen Gelegenheiten für Autokäufer, sich zu informieren. Die schwierige Situation fordert uns noch mehr heraus.
Lange und Marzin zeigen sich offen für neue konzeptionelle Überlegungen. Marzin: Auch diesmal wieder wird ein Messebeirat während und nach der Messe beraten, welche Veränderungen im Rahmenprogramm, in der Gesamtkonzeption oder welche Anpassungen vorgenommen werden müssen und welche Entscheidungen zu treffen sind. Dabei schließen der VDIK-Präsident und der Messechef auch einen Zwei-Jahres-Rhythmus nicht aus: Der Turnus der AMI wird so sein, wie ihn die Industrie und Besucher wollen und brauchen, erklärte Wolfgang Marzin. (ar/Sm)
Sonntag März 29
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