Dienstag April 29
Menschen außerhalb des Blickfeldes eines Autofahrers wahrnehmen kann jetzt ein neues Fahrerassistenzsystem. So können spielende Kinder hinter einem Wagen erkannt werden, die der Fahrer sonst nicht sieht, da sie sich "im toten Winkel" aufhalten. Das von der TU Chemnitz entwickelte System "Watch over" ist eine Sensor-Daten-Fusion, bei der schon zum Teil im Auto verwendete Sensorsysteme miteinander kombiniert wurden.Vorgestellt wird das wegweisende System auf der Messe "Sensor + Test 2008" (6. bis 8. Mai) in Nürnberg. Eingebaut ist es im Konzeptfahrzeug "Carai" auf VW Touran-Basis, der mit Bildverarbeitung sowie Laser- und Radartechnik zur Erfassung und Erkennung der Fahrzeugumgebung arbeitet. Gemessen wird mit Hilfe von Radar, Laser, Infrarotkameras, Stereo- und 3D-Kameras. "Für ein Fahrzeug von Volkswagen haben wir uns unter anderem entschieden, weil VW uns die Daten zur Verfügung gestellt hat, die wir benötigen, um in die Elektronik des Fahrzeugs einzugreifen. Dazu sind Autobauer selten bereit", erklärt Professor Gerd Wanielik, Projektleiter.
Mit der Umsetzung des Systems in Serienfahrzeugen könnte das von der EU gesteckte Ziel, die Zahl der Verkehrstoten in Europa im Zeitraum von 2001 bis 2010 von knapp 50 000 auf 25 000 zu halbieren, erreicht werden.
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Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
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