Donnerstag Juni 29
Malvern Link, 28. Juni 2008 Endlich hat die britische Automanufaktur Morgan grünes Licht für den Bau des Aeromax Coupés gegeben. Die im März 2005 vorgestellte Studie sorgte bei ihrer Premiere auf dem Genfer Autosalon für viel Furore. Offiziell wurde bisher der von vielen Autofans ersehnte Serienbau allerdings nicht bestätigt. Ganz offiziell hat Morgan soeben verkündet, im Januar 2008 die Produktion der englischen Edel-Schnitte zu starten.Das wohl schönste Ende der Welt
Freuen darf man sich in jedem Fall mächtig über die Entscheidung von Morgan. Mit seiner bugattiesken Aura ist der Aeromax eine überaus gelungene Neuinterpretation historischer Formen. Auffällig sind die lang gezogenen, hinteren Radhäuser mit schmalen, senkrecht verlaufenden Rücklichtern. Zwischen den hinteren Kotflügeln erstreckt sich das tropfenförmige Ende der Fahrgastkabine. Das zweigeteilte Heckfenster lässt sich beidseitig öffnen und ermöglicht so den Zugang zum Gepäckraum.
Aero flott
Inwieweit der Serien-Aeromax der Studie technisch ähnelt ist noch ungewiss. Der Prototyp aus 2005 wurde auf einem Eschenholz-Rahmen aufgebaut, während das Chassis aus leichtem Aluminium besteht. Dank dieser Konstruktion hat der 4,4-Liter-V8-Motor aus dem Hause BMW ein im Wortsinn leichtes Spiel: 333 PS und 450 Newtonmeter reichen für eine Höchstgeschwindigkeit von über 260 km/h und 4,5 Sekunden für den 100-km/h-Sprint. Der Verbrauch liegt laut Morgan bei 10,9 Liter auf 100 Kilometer.
(mh)
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