Sein Engagement in der Formel Eins wird der Automobilhersteller BMW nach Abschluss der aktuellen Saison beenden. Vorstandschef Norbert Reithofer begründet den überraschenden Schritt mit einem Strategiewechsel innerhalb des automobilen Motorsport-Engagements. Künftig wolle man sich auf den seriennahen Motorsport und die Nachwuchsförderung konzentrieren. Unter anderem ist BMW auch bei der Tourenwagen-Weltmeisterschaft und in drei Formel-Nachwuchsserien beteiligt.
Die Formel Eins war für den Hersteller vor allem eine Werbeplattform. Außerdem seien zahlreiche Rennsport-Technologien in die Großserienfertigung von Pkw eingeflossen, so Entwicklungsvorstand Klaus Draeger. Auch das für die aktuelle Saison entwickelte Hybridantriebssystem KERS soll künftig auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden.
BMW war von 1982 bis 1985, von 1986 bis 1978 sowie von 2000 bis 2005 als Motorenlieferant für die Formel Eins tätig. Über einen werkseigenen Rennstall verfügt das Unternehmen seit der Übernahme von Sauber im Jahr 2006. In den dreieinhalb Jahren hat das Team bisher 63 Rennen bestritten, dabei 1 Sieg und 16 Podestplätze geholt.
Mittwoch Juli 29
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