Dienstag Januar 29
An seinem Werk Termini Imerese will der Automobilhersteller Fiat festhalten. Das hat Sergio Marchionne, Hauptgeschäftsführer von Fiat Auto, bestätigt. In das bei Palermo gelegene Automobilwerk sollen 1,1 Milliarden Euro investiert werden. Dabei werden 430 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln stammen. Zwecks Verdopplung der Produktionskapazität sei bereits ein 90 Hektar großes Industriegelände in Vorbereitung. Dort soll ab dem Jahre 2009 der neue Lancia Ypsilon montiert werden. Außerdem sollen Zulieferbetriebe aus anderen Fiat-Standorten nach Sizilien übersiedeln.Weitere Investitionen plant der italienische Hersteller für die ehemalige Lancia-Fabrik von Verrone bei Biella. Laut Marchionne sollen 500 Millionen Euro zur Vervierfachung der Produktion von Gangschaltungen investiert werden. Das inzwischen zur Fiat Powertrain Technologies (FPT) gehörende Werk wird ab 2012 einen Jahresausstoß von 800 000 Getriebeschaltungen für Fahrzeuge der Mittelklasse ermöglichen. Ab Juni kommenden Jahres wird dort die manuelle Version des neuen Getriebes "C635" und ab 2010 die Ausführung als Doppelkupplungsgetriebe montiert. Als Beweggründe für die Bevorzugung von Verrone gegenüber kostengünstigeren Standorten im Ausland wurden von Marchionne vor allem das in der Region vorhandene Fachwissen, flexible Arbeitszeiten und geeignete Infrastrukturen genannt.
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