Zahl der E10-Betroffenen noch unklar

Voraussichtlich ab Mitte des Jahres soll Ottokraftstoff an der Tankstelle mit zehn Prozent Ethanol vermischt werden, um die CO2-Emissionen im Straßenverkehr zu senken. Viele Motoren vertragen den Alkoholsprit jedoch nicht. Sie müssen dann mit teurem Super Plus betankt werden. Wie viele Autos betroffen sind, ist noch unklar.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) geht von lediglich 375 000 Fahrzeugen aus, die das E10 genannte Kraftstoffgemisch nicht vertragen würden. Der ADAC rechnet damit, dass ein deutlich größerer Teil der rund 33 Millionen Benziner in Deutschland betroffen ist. Die Automobilhersteller testen zurzeit die Alkohol-Verträglichkeit ihrer Modelle; einige Fahrzeuge sind bereits für den neuen Treibstoff freigegeben. Ethanol ist aggressiver als konventioneller Kraftstoff und greift daher unter anderem Leitungen und Dichtungen an. Bei längerem Gebrauch drohen Motorschäden.

Dienstag Januar 29

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