- 125-PS-Diesel sparsamer als VW-Konkurrenz- serienmäßig mit Partikelfilter, leise |
- bemerkenswert straff- trotzdem nicht unkomfortabel |
- variables Sitzsystem- sieben Sitze serienmäßig |
- Preise gegenüber Vorgänger unverändert |
- etwas teurer als Renault Grand Scénic |
Etwas kraftaufwendiges Sechsgang-Getriebe
Zum niedrigen Verbrauch trägt auch das serienmäßige Sechsgang-Getriebe bei, das die Drehzahlen im Rahmen hält. Um die Gänge zu schalten, ist allerdings etwas zu viel Kraft nötig. Der Motor erfüllt bereits die ab Herbst 2009 geltenden Abgaslimits der Euro-5-Norm. Ein Partikelfilter ist wie bei allen Zafira-Dieseln Serie. Vergleichen wir diese Daten mit dem ärgsten Konkurrenten des Zafira, dem VW Touran. Den gibt es als 1.9 TDI mit 105 PS sowie als 2.0 TDI mit 140 PS; beide Varianten werden optional mit Partikelfilter geliefert. Serie ist wie im Zafira ein Sechsgang-Getriebe; alternativ gibt es das Doppelkupplungsgetriebe DSG. Der Verbrauch liegt laut Hersteller bei beiden Motoren etwas höher als beim Zafira: 5,9 beziehungsweise 6,0 Liter werden angegeben. Das mag am größeren Hubraum der Wolfsburger Motoren liegen.
Etwas sportlicheres Outfit
Das Fahrwerk wurde nicht verändert; es wirkt bemerkenswert straff, ohne allzu unkomfortabel zu sein. Äußerlich bekam der Zafira ein etwas sportlicheres Outfit. So gibt es nun einen veränderten Grill, eine andere Schürze und modifizierte Heckleuchten. Optisch bleibt der Unterschied aber moderat; wer nicht aufpasst und sich mit Opel-Schnauzen nicht perfekt auskennt, kann alte und neue Version durchaus verwechseln. Im Innenraum wurden ebenfalls dezente Modifikationen vorgenommen. So gibt es veränderte Leisten. Außerdem kam eine Klinkenbuchse für den Anschluss eines MP3-Players wie etwa dem Apple iPod hinzu. Das bewährte Sitzkonzept blieb erhalten: Der Kompaktvan ist serienmäßig ein Siebensitzer. Die zwei hintersten Sitze lassen sich im Boden versenken. Wird noch mehr Kofferraum benötigt, wird die zweite Sitzreihe ganz nach vorne gerückt. So ergeben sich bei dachhoher Beladung 1.820 Liter Stauraum. In der fünfsitzigen Konfiguration sind es 645 Liter, in der siebensitzigen nur 140 Liter.
Gleichwertige Laderaumsysteme
Vergleichen wir wieder mit dem Touran: Bestellt man bei VW die optionale dritte Sitzreihe, so liegen die Werte hier bei 121, 695 und 1.913 Liter hier gibt es also kaum relevante Unterschiede. Die hinterste Sitzreihe wird auch bei VW in den Boden geklappt, und in beiden Autos taugen sie nur im Notfall für Erwachsene. Bei VW wird die zweite Sitzreihe jedoch nach vorne gewickelt statt verschoben. Wer will, kann die Sitze auch ausbauen, was noch etwas mehr Laderaumlänge bringen dürfte. Im Großen und Ganzen sind die beiden Laderaumsysteme jedoch gleichwertig. Zumindest einen Seitenblick wert ist das System im Mazda 5, bei dem sich auch die zweite Sitzreihe im Boden versenken lässt.
Preise trotz Verbesserungen unverändert
Der Einstiegspreis für den modifizierten Zafira liegt trotz der gestiegenen Leistung unverändert bei 21.210 Euro. Auch beim getesteten Diesel blieb der Preis gegenüber dem Vorgänger gleich: 24.800 Euro. In der Grundausstattung enthalten sind die in dieser Klasse üblichen sechs Airbags sowie ESP. In puncto Komfort kann der Zafira elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne und eine fernbedienbare Zentralverriegelung vorweisen. Ungewöhnlich ist der serienmäßige Tempomat.
Besser Edition
Wer Klimaanlage und CD-Radio haben möchte und das werden wohl die meisten Käufer sein wählt besser die Version Edition, die 1.220 Euro Aufpreis kostet und zusätzlich noch Nebelscheinwerfer besitzt. Die Preise bei VW sind ähnlich: So kostet die Grundversion des Touran 21.175 Euro. Den 140-PS-Diesel gibt es erst ab der zweitgünstigsten Ausstattung Trendline, die mit der Ausstattung Edition vergleichbar ist. Mit Partikelfilter und dritter Sitzreihe kostet das Auto so 28.760 Euro. Bei Opel steht hier 26.020 Euro in der Preisliste hier sind die Rüsselsheimer also deutlich günstiger. Dabei sollte man allerdings berücksichtigen, dass der VW auch 15 PS mehr hat. Etwas billiger als bei Opel kommt man bei Renault weg: Den Grand Scénic 1.9 dCi mit 130 PS und Partikelfilter gibt es als Siebensitzer mit vergleichbarer Ausstattung für etwa 25.500 Euro.
|
|
|
Vorschau des Formel 1 Rennens in Hockenheim
Vorschau des Formel 1 Rennens in Hockenheim, Deutschland |
|
Mercedes-Benz SUV BlueTEC Einführung in den USA
Mercedes-Benz bietet jetzt in den USA mit dem R-, ML- und GL 320 BlueTec die drei weltweit ersten Diesel-SUV mit AdBlue-Einspritzung zur Abgasnachbehandlung an. Die Fahrzeuge erfüllen sowohl die ... |
|
Mercedes-Benz Facelift M-Klasse
Die M-Klassse von Mercedes-Benz hat für das neue Modelljahr ein Facelift erhalten. Neben der aufgefrischten Optik und dem überarbeiteten Innenraum wurden auch die Motoren nochmals optimiert. Sie ... |
| |
Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
|
Fotos, News, Tests, Videos und mehr zur Lieblingsmarke:
· Porsche · BMW · Volkswagen |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.15 | 1.188 | 1.188 | 1.275 |
| Günstigster Preis | 1.109 | 1.129 | 1.129 | 1.189 |