Neuer Diesel in der Pipeline
Bisher befanden sich drei Fünfzylinder-Benziner zwischen 140 und 230 PS sowie ein 180 PS starker Fünfzylinder-Diesel in der Motoren-Pipeline der Schweden. Beim jetzt im Volvo vorgestellten 2.0D handelt es sich um kein unbekanntes Aggregat. Der Vierzylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung sorgt bereits im Ford Focus und im Peugeot 308 für Vortrieb. Mit dem Selbstzünder will Volvo nun in Deutschland sowohl neue Kunden für die Marke begeistern als auch Benzinerfreunde für das Triebwerk gewinnen. Das Potenzial dazu hat der 2.0D allemal, denn mit 136 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmeter überzeugt das Aggregat auf ganzer Linie.
205 km/h Spitze
Der 2,0-Liter-Turbodiesel scheint wie gemacht für den C70. Zu keiner Zeit empfinden wir den Wagen untermotorisiert oder das Aggregat überfordert. Selbst Personen mit Schalt-Phlegma brauchen den Drehzahlkeller nicht zu fürchten, denn ab 2.000 Touren steht das maximale Drehmoment merklich zur Verfügung. Mit seinen 136 Rappen spielt der schwedische CC natürlich nicht in der Rennpferd-Liga. Der Sprint von null auf Tempo 100 dauert gute elf Sekunden und bei 205 km/h erreicht er die Höchstgeschwindigkeit. Allerdings fehlen einem hier die sagenhaften Beschleunigungswerte mancher Mitstreiter keineswegs. Der Schwede verleitet zum gemütlichen Cruisen und verblüfft durch sein äußerst agiles Kurvenhandling.
Günstiger Freiluftspaß
Auch was die Geräuschkulisse für die Passagiere angeht, macht der Diesel eine gute Figur. Ob mit offenem oder geschlossenem Hardtop: Man kann sich stets in normalem Ton unterhalten und fühlt sich nicht durch laute Motorgeräusche belästigt. Beim Tanken langt er dem Besitzer nicht allzu sehr in die Tasche. Der C70 gibt sich nach Werksangaben mit durchschnittlich 6,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer zufrieden und bietet somit einen bezahlbaren Freiluftspaß.
Sportlich komfortable Federung
Ferner verwöhnt uns das Fahrwerk mit viel Komfort, der allerdings nicht auf Kosten der Sportlichkeit geht. Eine gute Straßenlage wird hier mit einer limousinenhaften Federung kombiniert. Unebenheiten werden kaum an die Insassen weitergeleitet und man könnte eher von gleiten als von fahren reden. Die Bremsen sprechen gut, aber nicht zu direkt, an, so dass man keine Angst haben muss, bereits bei geringem Druck auf das Bremspedal in den Sicherheitsgurten zu hängen.
Coole Schweden-Ästhetik
Meist wird den schwedischen Herstellern ein kühles Innenraumdesign nachgesagt. Im Falle des C70 möchten wir eher von einer gewissen Coolness in der Interieur-Architektur sprechen. Die so genannte schwebende Mittelkonsole unterstreicht das Volvo-Konzept von einem modernen innovativen Innenraum. Und die Hightech-Anmutung der Dekorelemente frischt das Cockpit zusätzlich auf. Auf dem Gestühl fühlt man sich sensationell wohl. Die Polsterung ist sportlich straff, besitzt aber trotzdem sehr gute Dämpfungseigenschaften. Auch in der Verarbeitung des Leders an den Türen und den Sesseln zeigen die Nordlichter keine Schwächen. Die Nähte der Tierhäute fügen sich fehlerlos zu einer Einheit und die Kombination von dunkelbraunem Leder mit Aluminium-Dekoreinlagen sind vom ästhetischen Gesichtspunkt eine Augenweide.
Zweisitzer mit Stauplatz im Fond
Unser Testwagen ist mit einem elektrisch verstellbaren Stuhlsystem ausgestattet, so dass sich die vorderen Sitze optimal einstellen lassen. Im Fond allerdings sollten überdurchschnittlich große Personen nicht mit zu großen Erwartungen an den Viersitzer herangehen, denn dort lässt die Kopf- und Beinfreiheit etwas zu wünschen übrig. Vielleicht sollte man den Platz auf den hinteren Reihen auch eher als zusätzlichen Gepäckstauplatz benutzen.
Moderater Einstiegspreis
Was die Anschaffung betrifft, so zeigt sich der Schwede mit moderatem und realistischem Einstiegspreis. In der Ausstattungslinie Kinetic kostet der 2,0-Liter-Diesel 36.000 Euro, das ist zwar eine Stange Geld, im Hinblick auf die Performance, die Serienausstattung und die Qualität liegt der Preis aber eindeutig im Rahmen.
|
|
|
Vorschau des Formel 1 Rennens in Hockenheim
Vorschau des Formel 1 Rennens in Hockenheim, Deutschland |
|
Mercedes-Benz SUV BlueTEC Einführung in den USA
Mercedes-Benz bietet jetzt in den USA mit dem R-, ML- und GL 320 BlueTec die drei weltweit ersten Diesel-SUV mit AdBlue-Einspritzung zur Abgasnachbehandlung an. Die Fahrzeuge erfüllen sowohl die ... |
|
Mercedes-Benz Facelift M-Klasse
Die M-Klassse von Mercedes-Benz hat für das neue Modelljahr ein Facelift erhalten. Neben der aufgefrischten Optik und dem überarbeiteten Innenraum wurden auch die Motoren nochmals optimiert. Sie ... |
| |
Halbe Raten für die 6 neuen Familienmodelle: z.B. der neue Renault Clio Grandtour ab 44,- |
|
Fotos, News, Tests, Videos und mehr zur Lieblingsmarke:
· Porsche · BMW · Volkswagen |
| Diesel | Benzin | Super | Super+ | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittspreis | 1.351 | 1.45 | 1.448 | 1.531 |
| Günstigster Preis | 1.305 | 1.405 | 1.405 | 1.484 |