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Vor
dem Kauf
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Die Daten im Kfz-Brief und im Kfz-Schein mit dem Auto vergleichen.
Kontrollieren, ob alle nachträglichen Veränderungen (zum Beispiel breitere
Felgen und Reifen) eingetragen sind.
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Vom Verkäufer schriftlich bestätigen lassen, daß der Wagen
unfallfrei ist und daß Tachostand und Kilometerleistung übereinstimmen.
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Prüfen, wann die nächste TÜV- und Abgas-Untersuchung fällig
ist. Eventuell noch vom Verkäufer durchführen lassen oder Kaufpreisnachlaß
verlangen.
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An Hand des Kundendienstheftes nachsehen, ob regelmäßig Inspektionen
von Fachwerkstätten durchgeführt wurden.
Sicht
und Funktionsprüfung
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Die Karosserie sollte keine Roststellen aufweisen: Farbunterschiede,
blinde Stellen oder Lackreste auf Fenstergummis oder Zierleisten deuten auf
eine Nachlackierung oder eine unsachgemäße Reparatur hin.
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Unterboden und Bremsleitung sollten ebenfalls rostfrei sein.
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Der Auspuff muß fest sitzen und darf keine Löcher haben (Geräuschprobe
bei laufendem Motor).
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Bremsanlage, Stoßdämpfer, Ölwanne, Getriebe und Differential
dürfen weder Öl noch Bremsflüssigkeit verlieren.
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Streuscheiben und Reflektoren von Scheinwerfern, Blinkern und
Heckleuchten dürfen nicht angelaufen oder gar angerostet sein.
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Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel sollten einwandfrei
schließen.
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Türen- und Scheibendichtungen dürfen nicht porös oder brüchig,
unter den Fußmatten und im Kofferraum darf es nicht feucht sein.
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Die Reifen sollten mindestens noch vier Millimeter Profil haben
und gleichmäßig abgefahren sein, ungleichmäßiger Abrieb deutet auf defekte
Achsgeometrie oder fehlerhaftes Auswuchten hin.
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Am Motor und an den einzelnen Schlauchanschlüssen darf kein
Kühlwasser austreten (auf weißlichen Belag achten). Schaum oder Ölspuren im
Kühlwasser lassen eine defekte Zylinderkopf-Dichtung vermuten.
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Die Batterie sollte nicht älter als vier Jahre und sauber sein.
Die Pole dürfen nicht oxidiert oder gar angefressen sein.
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Die Sicherheitsgurte sollten keine Scheuer- oder Schnittstellen
aufweisen und an den Rändern nicht ausgefranst sein. Der Gurt-Automat sollte
einwandfrei aufrollen.
Probefahrt
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Der Motor sollte im kalten Zustand problemlos anspringen, im
Leerlauf rund und ohne Begleitgeräusche laufen, willig Gas annehmen und in
allen Gängen gut durchziehen.
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Auf einem leeren Parkplatz oder einer verkehrsarmen Nebenstraße
bei geringer Geschwindigkeit eine Bremsprüfung machen. Die Bremsen müssen
gleichmäßig ziehen. Sie sollten spätestens nach halbem Pedalweg ansprechen.
Wenn man "pumpen" muß, ist entweder Luft in der Bremsanlage oder
die Beläge sind abgenutzt. Der Hebelweg der Handbremse darf nicht zu lang
sein.
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Die Kupplung sollte ruckfrei funktionieren und keinesfalls
durchrutschen, das Kupplungsspiel am Pedal sollte rund zwei Zentimeter betragen.
Ein einwandfreies Getriebe muß sich geräuschlos schalten lassen.
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Das Lenkrad sollte während der Fahrt nicht vibrieren, andernfalls sind
die Räder nicht richtig ausgewuchtet oder die Spur stimmt nicht.
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Heizung und Gebläse sollten ebenso wie alle Instrumente einwandfrei
funktionieren.
Grundsätzlich sollte man sich für den Gebrauchtwagenkauf Zeit nehmen und das
Fahrzeug bei Tageslicht Punkt für Punkt an Hand der ADAC-Checkliste überprüfen.
Wer sich dies selbst nicht zutraut, kann den Wagen auch von einem Fachmann
untersuchen lassen. In den Prüfzentren des ADAC im ganzen Bundesgebiet kann
man einen Gebrauchtwagen auf Herz und Nieren prüfen lassen. Das 120 Punkte
umfassende Prüfprogramm gibt Käufern die Sicherheit, die Katze nicht im Sack
zu kaufen und bescheinigt dem Verkäufer, daß er ein einwandfreies Fahrzeug
anbietet.
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