ADAC: Hohe Bußgelder bei Missachtung
Auf europäischen Autobahnen und Schnellstraßen fahren Autofahrer fast nirgendwo mehr kostenlos, denn in vielen Ländern wird eine Maut fällig. Laut ADAC drohen Mautprellern nahezu überall empfindliche Geldbußen. Je nach Streckenlänge wird die Gebühr in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und Polen erhoben. In der Schweiz, Österreich, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien brauchen Autofahrer eine Vignette. Ab 1. Juli plant auch Slowenien für Fahrzeuge bis 3,5 t die Einführung einer Vignette.
Die Jahresvignette für die Schweiz ist für 25 Euro ebenso beim ADAC erhältlich, wie die Jahres-, Zwei-Monats- und das 10-Tages-Pickerl für Österreich (73, 80 Euro, 22,20 Euro und 7,70 Euro). Ab sofort gibt es auch die Vignetten für Tschechien. Die Jahresvignette kostet 41 Euro, die 1-Monats-Vignette gibt es für 13,50 Euro und die 7-Tages-Vignette für 9 Euro. Die Vignetten sowie die Viacard zur bargeldlosen Mautzahlung in Italien sind in allen Geschäftsstellen, im Internet unter www.adac.de/shop und unter der Telefonnummer 01805/10 11 12 erhältlich (14 Cent/Min. aus dem Festnetz, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen).
Österreich hat neben der Autobahnvignette noch Sondermautstrecken (z.B Brennerautobahn, Tauern-, Katschberg- und Arlbergtunnel), die zusätzlich kosten. In einigen europäischen Ländern wie etwa Großbritannien, Dänemark, Montenegro, Norwegen, Schweden oder der Türkei werden für bestimmte kürzere Autobahnabschnitte und wichtige Tunnels und Brücken Gebühren erhoben. Außerdem gibt es in einigen Städten (z. B. Bologna, Mailand, London, Oslo, Bergen) eine Citymaut.
Die Gebühren können in einigen Ländern neben der Barzahlung auch mit den gängigsten internationalen Kreditkarten oder der EC-Karte bezahlt werden.
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