Hoffnungsträger

Einst läutet der Sechser als Nachfolger des 626ers für Mazda ein neues Zeitalter sein. Die Erwartungen an die dritte Generation, die ihre Premiere auf der Moskau Motorshow feiert, sind nicht kleiner.

Der Mittelklasse-SUV Mazda CX-5 machte in diesem Jahr den Anfang zu einer Modelloffensive bei den Japanern. Ende August wird die dritte Generation des Mazda 6 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. War der aktuelle Mazda 6 ebenso wie andere Modelle aus der Palette bei Design und Technik allzu brav geraten, so geht der neue Sechser andere Wege. Optisch orientiert sich der coupéartig geschnittene Viertürer an der Designstudie des Takeri, die im vergangenen Jahr für Aufsehen sorgte.

Neben intelligentem Leichtbau und modernen Triebwerken verfügt der Mazda 6 erstmals über das selbst entwickelte Kondensator-basierte i-ELOOP-System zur Bremsenergie-Rückgewinnung. Die Vierzylinder-Triebwerke entsprechen zum Teil denen, die mit dem neuen Mazda CX-5 eingeführt wurden. So wird es zunächst Zweiliter-Benziner mit Direkteinspritzung und ohne Turboaufladung mit einem Leistungsspektrum von 120 bis knapp 200 PS geben. Bei den aufgeladenen Commonrail-Dieseln wird es Leistungsstufen von 120, 150 und 175 PS geben. Alle Triebwerke lassen sich mit einer Sechsgang-Handschaltung oder einem sechsstufigen Automatikgetriebe kombinieren. Im Gegensatz zur Vorgängergeneration, bei der eine größere US-Version mit Produktionsstandort USA und dem kleiner dimensionierten europäisch-asiatischen Modell verfügbar war, wird es den neuen Mazda 6 nur noch als Weltauto geben, der ausschließlich Japan vom Band läuft.